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Content Management Systeme Shared Hosting Soziale Netze Wunschthema

Oh, WordPress hat ja ein Kommentarsystem! Wie gehe ich denn damit um?

Der heutige Beitrag soll die Kommentarfunktion von WordPress etwas näher beleuchten und ich glaube, es ist es hilfreich, zunächst ein wenig in die Vergangenheit zu schauen. Als die Content Management Systeme WordPress, Joomla und Drupal vor mehr als 15 Jahren entstanden, ermöglichten sie auch „Nicht-Experten“ Inhalte selbst zu publizieren und sehr einfach Feedback über Kommentare einzuholen. Ein “Inhalt“ bestand, wie dieser Artikel hier auch, aus einer Überschrift, einem Inhaltstext und der Möglichkeit für die Leser:innen Kommentare zu hinterlassen. Durch den einfachen Zugang zu dieser technischen Neuerung entstanden weltweit unzählige Blogs und Blog-Plattformen. Viele Personen schrieben über spezielle Themen oder ihr Hobby, es entstand auch eine neue Art von Journalismus, völlig unabhängig von etablierten Medienhäusern. Nach 15 Jahren lässt sich sagen, dass sich dieses einfache Prinzip des Publizierens in technischer Hinsicht auch in den klassischen Medien weitgehend durchgesetzt hat.

Das System WordPress ist bis heute das Mittel der Wahl, wenn du ein Blog betreiben willst. Nicht umsonst versteht sich WordPress als Nachfolger der Druckmaschine (Printing Press).

Was sich in den letzten Jahren jedoch sehr verändert hat, ist der Umgang mit den Kommentaren, also der sozialen Komponente des Publizierens.

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Automatisierung Content Management Systeme Infrastruktur Security Shared Hosting Site Builder Webdesign

WordPress 5.5 – Automatische Aktualisierungen!

Eine Website ist bei Privatpersonen oft etwas sehr Persönliches und bei Firmen oft etwas sehr Individuelles. Gerade diese Persönlichkeit und Individualität führt ebenso oft zum entsprechenden Erfolg. Persönlichkeit und Individualität müssen gehegt und gepflegt werden und das kostet wiederum Zeit und Geld. Bei Privatpersonen eher Zeit, bei Firmen eher Geld. Ein ständiges Ärgernis bei Content-Management-Systemen wie WordPress, Joomla und Drupal sind daher Updates für das System, für Plugins und Themes. So prinzipiell müsste man diese Updates zunächst auf einer Testsite ausprobieren und bei Gefallen und Funktionalität in die produktive Site einspielen. In dieser Update Falle hängen viele, die eine Website betreiben.

Das Feature “automatische Aktualisierungen“ hat etwas Geheimnisvolles, denn es ist einerseits hoch gefährlich, weil lokale Änderungen am Code unter bestimmten Umständen überschrieben, Einfallstore für Malware geöffnet und überhaupt Dinge passieren können, die man nicht unter Kontrolle hat. Andererseits sind diese automatischen Aktualisierungen natürlich das Beste, was es im CMS Umfeld gibt, weil Automatisierung Zeit und damit auch Geld spart.

Letzte Woche erschien eine neue WordPress Version, die genau dieses Feature enthält.

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Webdesign

WordPress Beiträge optimieren

Das neue Blog ist installiert, die ersten Beiträge (Artikel) hast du geschrieben. Mit dem WordPress Editor kommst du gut klar und in der Einzelansicht eines Beitrags sieht auch alles schon ganz schick aus.

Ausser dem Inhalt enthält ein WordPress Beitrag auch Metadaten wie den Namen des Autors, das Datum der Veröffentlichung und viele andere mehr. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten ihn zu veröffentlichen oder sogar mit einem Passwort zu schützen.

In diesem Beitrag will ich dir zeigen, was wichtig, ist um deinen Beitrag zu optimieren!

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Content Management Systeme Infrastruktur Wunschthema

Was ist eigentlich Postman?

Headless CMS, API Clients, Single Page Applications, unabhängige Front End Experiences und API’s überhaupt sind seit Jahren in aller Munde. Um den Buzzword Faktor etwas herauszunehmen, beschreibe ich zwei einfache Nutzungsbeispiele.

Als vor mehr als 10 Jahren viele Verlage Open Source Content Management Systeme (CMS) entdeckten um Geld und Zeit zu sparen, war es „normal“, dass Artikel auch im entsprechenden CMS erstellt wurden. Da die Inhalte aber meistens mehrfach verwertet werden sollten, wünschten sich Verlage so etwas wie ein Basissystem mit allen Artikeln/Fotos/Dateien auf das bei Bedarf von unterschiedlichen Webseiten zugegriffen werden konnte. Man nannte das damals Content Pool. So ein Content Pool war oft einfach eine weitere CMS Installation ohne Frontend oder eine Datenbank mit individuell programmiertem Backend.

Bei Produktkatalogen verhielt es sich ähnlich. Wenn eine Firma Produkte online anbietet, so ist es in jeder Hinsicht hilfreich, die Produktbeschreibungen zentral zu erstellen, zu aktualisieren und bei Bedarf darauf zuzugreifen. Auch diese Kunden wünschten sich ein Basissystem und nannten es meist Produktdatenbank. Produktdatenbanken und Content Pools liessen sich bereits damals einfach mit Drupal erstellen. Heute würde das auch mit Joomla und WordPress sehr einfach gehen.

Auch der Zugriff auf diese zentralen Instanzen war damals einfach. Jemand entwickelte eine entsprechenden Erweiterung (Joomla), ein Plugin (WordPress) oder Modul (Drupal) um zur Laufzeit Kontakt mit dieser zentralen Stelle aufzunehmen. Da die Datenbanken von Zentrale und Client meistens innerhalb eines Unternehmens lagen, „kannte“ das anfragende System die Zentrale, beziehungsweise die Zugangsdaten zu deren Datenbank. Das war der pragmatischste, schnellste und preisgünstigste Weg.

Diese „pragmatischen“ Zeiten waren allerdings schnell zu Ende, da immer komplexere Zugriffe auf Daten unterschiedlicher Quellen notwendig wurden.

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Editoren Site Builder

Immer mehr Gutenberg Blöcke

Seit gut einem Jahr ist der Gutenberg Editor der Standard Editor im Content Management System WordPress. Die WordPress Welt teilte sich anfangs in strikte Gegner und Befürworter. Ein Jahr später sieht es so aus, dass sich das Gutenberg Konzept durchgesetzt hat. War es anfangs tatsächlich „so eine Sache“ mit dem neuen Editor zu arbeiten, wurde die Qualität von Version zu Version besser. Für alle, die Gutenberg immer noch nicht kennen oder nutzen, gibt es die Gutenberg-Fibel um ihn kennenlernen. Aber auch im WordPress Plugin Verzeichnis tauchen immer mehr Plugins mit einem Bezug zu Gutenberg auf.