Kategorien
Content Management Systeme Infrastruktur Wunschthema

Was ist eigentlich Postman?

Headless CMS, API Clients, Single Page Applications, unabhängige Front End Experiences und API’s überhaupt sind seit Jahren in aller Munde. Um den Buzzword Faktor etwas herauszunehmen, beschreibe ich zwei einfache Nutzungsbeispiele.

Als vor mehr als 10 Jahren viele Verlage Open Source Content Management Systeme (CMS) entdeckten um Geld und Zeit zu sparen, war es „normal“, dass Artikel auch im entsprechenden CMS erstellt wurden. Da die Inhalte aber meistens mehrfach verwertet werden sollten, wünschten sich Verlage so etwas wie ein Basissystem mit allen Artikeln/Fotos/Dateien auf das bei Bedarf von unterschiedlichen Webseiten zugegriffen werden konnte. Man nannte das damals Content Pool. So ein Content Pool war oft einfach eine weitere CMS Installation ohne Frontend oder eine Datenbank mit individuell programmiertem Backend.

Bei Produktkatalogen verhielt es sich ähnlich. Wenn eine Firma Produkte online anbietet, so ist es in jeder Hinsicht hilfreich, die Produktbeschreibungen zentral zu erstellen, zu aktualisieren und bei Bedarf darauf zuzugreifen. Auch diese Kunden wünschten sich ein Basissystem und nannten es meist Produktdatenbank. Produktdatenbanken und Content Pools liessen sich bereits damals einfach mit Drupal erstellen. Heute würde das auch mit Joomla und WordPress sehr einfach gehen.

Auch der Zugriff auf diese zentralen Instanzen war damals einfach. Jemand entwickelte eine entsprechenden Erweiterung (Joomla), ein Plugin (WordPress) oder Modul (Drupal) um zur Laufzeit Kontakt mit dieser zentralen Stelle aufzunehmen. Da die Datenbanken von Zentrale und Client meistens innerhalb eines Unternehmens lagen, „kannte“ das anfragende System die Zentrale, beziehungsweise die Zugangsdaten zu deren Datenbank. Das war der pragmatischste, schnellste und preisgünstigste Weg.

Diese „pragmatischen“ Zeiten waren allerdings schnell zu Ende, da immer komplexere Zugriffe auf Daten unterschiedlicher Quellen notwendig wurden.

Kategorien
Editoren Site Builder

Immer mehr Gutenberg Blöcke

Seit gut einem Jahr ist der Gutenberg Editor der Standard Editor im Content Management System WordPress. Die WordPress Welt teilte sich anfangs in strikte Gegner und Befürworter. Ein Jahr später sieht es so aus, dass sich das Gutenberg Konzept durchgesetzt hat. War es anfangs tatsächlich „so eine Sache“ mit dem neuen Editor zu arbeiten, wurde die Qualität von Version zu Version besser. Für alle, die Gutenberg immer noch nicht kennen oder nutzen, gibt es die Gutenberg-Fibel um ihn kennenlernen. Aber auch im WordPress Plugin Verzeichnis tauchen immer mehr Plugins mit einem Bezug zu Gutenberg auf.

Kategorien
Automatisierung Content Management Systeme Shared Hosting Webdesign Wunschthema

WordPress Update schlägt fehl …

Letzte Woche gab es wieder ein WordPress Update mit vielen interessanten neuen Features wie dem Theme 2020 (siehe hier, hier und hier). Ausser Neuigkeiten gab es auch ein paar sicherheitsrelevante Verbesserungen. Gerade aus dem letzen Grund solltest du WordPress Updates immer einspielen. Auch WordPress Plugins und Themes erhalten regelmässig Updates und sollten immer auf dem neuesten Stand sein.

Je nachdem, auf welche Weise du dein WordPress installiert hast, welche Plugins, welche PHP Version, welche Datenbank-Version du benutzt, und abhängig von vielen anderen Faktoren kann es durchaus sein, dass so ein Update auch mal schief läuft. Das passiert häufiger in Übergangsphasen bei denen der WordPress Core Änderungen enthält, an die noch nicht alle Plugins und Themes angepasst worden sind.

Ein sehr klarer Hinweis zum Thema „unterstützte Versionen“ befindet sich auch im WordPress Codex

Kategorien
Performance Shared Hosting Webdesign

Nachhaltige Websites

Bei Autos gibt es es einen langjährigen Trend. Sie werden grösser und damit schwerer. Die Motoren werden kontinuierlich optimiert um weniger Kraftstoff, Strom, Gas oder Wasserstoff zu verbrauchen. Das steigende Gewicht und die dadurch bedingte Notwendigkeit einer steigenden Motorleistung der Autos macht die gut gemeinten Optimierungen meistens wieder obsolet. Es ist nicht ungewöhnlich mit einem zwei Tonnen wiegenden Auto, eine 75kg wiegende Person zu transportieren. Das Verhältnis zwischen dem durchschnittlichen Gewicht der Fracht und dem Transportmedium Auto ist oft nicht besonders gut.

Kategorien
Content Management Systeme Datenbanken

WordPress aufräumen mit WP-Sweep

WordPress nutzt im Hintergrund eine Datenbank. Je mehr Inhalte in deiner WordPress Installation sind, desto mehr Einträge sind auch in der Datenbank gespeichert. Seit mehreren Jahren speichert WordPress beispielsweise alle Bearbeitungsversionen (Revisionen) eines Beitrages. Das können pro Artikel schnell mal mehr als 50 Versionen sein. Wenn du dann mehr als 100 Artikel hast, kann das schon Speicherplatz und Performance kosten.