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Vue.js

Heute soll es um Vue.js gehen. Das sagt Wikipedia:

Vue.js ist ein Webframework zum Erstellen von Single-Page-Webanwendungen nach dem MVVM Muster. Vue.js gilt als progressiv und inkrementell adaptierter sowie less opinionated im Vergleich zu anderen Webframeworks.

Wenn du, so wie ich, gehofft hast, dass man das verständlicher erklären kann, hier ein Versuch:

Webframework: Wenn du bereits HTML, CSS und JavaScript „kannst“, dann hilft dir ein Webframework bestimmte Aufgaben schneller zu erledigen. Bekannte Webframeworks sind beispielsweise Bootstrap, AngularJS, Ember.js, jQuery, MooTools und React.

Single-Page Anwendung: Darunter versteht man eine Webanwendung, die aus einem einzigen HTML Dokument besteht, dessen Inhalte dynamisch nachgeladen werden.

MVVM-Muster: MVVM ist die Abkürzung von ModelView ViewModel und ist eine Variante des Entwurfsmusters Model View Controller (MVC).

Entwurfsmuster: Ein Entwurfsmuster ist eine bewährte Lösungsschablone für wiederkehrende Probleme in der Softwareentwicklung und übrigens auch in der Architektur.
In der Architektur ist beispielsweise ein „Fensterplatz“ ein Entwurfsmuster in einem Haus. Jeder freut sich über einen gemütlichen Platz am Fenster.  

… gilt als progressiv … : Unter einer progressiven Web App (PWA) versteht man eine responsive Website, die sich wie eine native App „anfühlt“. PWAs können auch offline bedient werden und setzen zwingend das HTTPS-Protokoll ein. Eine gute PWA kombiniert die Website, die mobile Version der Website und die native App und spart dadurch erhebliche Entwicklungskosten.

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Contenta CMS

In der letzten Woche habe ich über JavaScript geschrieben und wie man interaktive Elemente beispielsweise in einen WordPress Artikel einbinden kann.

Ein CMS wie WordPress hat ein Backend (den Administrationsbereich) und ein Frontend (die Website). Die JavaScript Befehle im Artikel der letzten Woche wurden zwar im Backend eingegeben und mit dem Artikel gespeichert, ausgeführt werden sie allerdings im Browser des Besuchers. Das ist ein möglicher Ansatz, ein bereits existierendes Frontend mit interaktiven Elementen anzureichern.

Die Anforderungen an Websites und Content Management Systeme verändern sich seit ein paar Jahren. Der Trend geht hin zu viel mehr Interaktionen im Frontend und vielfältigerer Nutzung der Daten des Backends (Multi Channel). Daher ist ein anderer Ansatz, die Trennung von Backend und Frontend, immer häufiger anzutreffen. Man spricht dann von Decoupled oder Headless CMS. In WordPress ist das möglich über die REST API, aber es ist noch nicht so wirklich verbreitet. Da Drupal seine Stärken im Backend Bereich hat, entwickelt sich dort gerade eine Tendenz zu decoupled Drupal Projekten.