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Projektmanagement Shared Hosting

Kanboard – „Stop starting – start finishing“

In letzter Zeit begegnen mir immer mehr Personen und Gruppen, die gern Kärtchen von einer Seite zur anderen schieben. Beispielsweise bei einem Meeting über die ökologische Transformation unseres Dorfes, bei vielen Mittelständlern in der Schweiz und in Deutschland, in einem Online Barcamp und natürlich, schon seit längerer Zeit, bei vielen Open Source Projekten. Auch durch die zunehmende Remote Arbeit sind solche Tools beliebt, da mehrere Personen Kärtchen mit Aufgaben erstellen, einordnen, mit der Maus oder dem Finger einfach verschieben und letztlich erledigen können. Das auf der Kanban-Methode basierende kommerzielleTool Trello hat sich in diesem Zusammenhang, auch dank der Übernahme durch die Firma Atlassian, prächtig im Unternehmensumfeld entwickelt.

Wer die Kanban Methode für Projekte nutzen will, die Daten aber lieber selbst hostet, wird im Free and Open Source Software Umfeld fündig.

Das Projekt Kanboard bietet eine minimalistische und übersichtliche Oberfläche, sowie alle notwendigen Funktionen um ein Projekt zu verwalten.

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Open Source Apps für iOS und Android

Wer Open Source Software auf einem Desktop Computer oder Laptop mit den gängigen Betriebssystemen Windows, MacOS und Linux benutzen will, dem stehen viele Programme zur Verfügung. Auf einem Smartphone oder Tablet sind Open Source Apps seltener zu finden. Das hat viele Gründe, unter anderem auch den, dass Google (Android) und Apple (iOS) ihre mobilen Systeme sehr subtil gegen freie Software abschotten. Apple verbietet aus verschiedenen Gründen den Zugang zu manchen Ebenen des Systems. Das vermutlich bekannteste Beispiel ist der Zwang für alternative Browser Apps die Safari Browser Engine Webkit von Apple zu benutzen. Alternative Browser Engines sind nicht erlaubt. Auch Google geht solche Wege. Die proprietären Google Play Dienste sind im Rahmen der Auseinandersetzungen mit Huawei einem breiteren Publikum bekannt geworden. Hier bietet Google unter anderem Funktionen an, die im Open Source Android System nicht vorhanden sind. Deshalb ist es für Betriebssysteme, die auf Android aufbauen (Custom-ROMs) und deren Apps heute unmöglich, Funktionen zu nutzen, die in besagten Google Play Diensten enthalten sind. Smartphones, welche die Google Play Dienste benutzen erhalten beispielsweise schneller Updates. Ein aktuelles Beispiel ist die deutsche Corona App, deren Quellcode frei ist aber Google Play Services auf dem Telefon voraussetzt.
Die Lage für Open Source Entwickler und – Projekte ist tatsächlich unübersichtlich, aber je mehr Smartphones weltweit genutzt werden, desto grösser wird die Nachfrage und desto wichtiger wird eine Debatte über Open Source Software auf den Geräten.