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Joomla & Phoca

Wer jemals mit dem Content Management System Joomla zu tun hatte, hat vermutlich schon einmal von Phoca gehört. Phoca startete im Jahr 2007 mit der Entwicklung einer Fotogalerie Erweiterung für Joomla, die auch heute noch sehr beliebt ist. Neben der Phoca Gallery wurden über die Jahre viele andere nützliche Joomla Erweiterungen entwickelt, wie beispielsweise der Phoca Commander für Dateibearbeitungen auf dem Server, das Phoca Guestbook als Kontaktformular bei ausgefeiltem SPAM Schutz, Phoca Maps zur Einbindung von Karten und viele andere mehr. Um responsive Mobile First Sites zu ermöglichen, kamen auch Templates hinzu. Weil ein Bestand an Fotos oft auch eine Basis für weitere Geschäfsideen ist, kamen nach und nach ein vollständiges eCommerce System (Phoca Shop), ein Dateidownload Manager (Phoca Download) und branchenspezifische Erweiterungen wie das Phoca Restaurant Menü hinzu.

Im Gegensatz zu anderen Erweiterungsanbietern sind alle Phoca Erweiterungen frei erhältlich.

In diesem Blog Post versuche ich einen Einstieg in die „Phoca Welt“ zu beschreiben und beginne mit der Galerie.

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Was ist eigentlich Postman?

Headless CMS, API Clients, Single Page Applications, unabhängige Front End Experiences und API’s überhaupt sind seit Jahren in aller Munde. Um den Buzzword Faktor etwas herauszunehmen, beschreibe ich zwei einfache Nutzungsbeispiele.

Als vor mehr als 10 Jahren viele Verlage Open Source Content Management Systeme (CMS) entdeckten um Geld und Zeit zu sparen, war es „normal“, dass Artikel auch im entsprechenden CMS erstellt wurden. Da die Inhalte aber meistens mehrfach verwertet werden sollten, wünschten sich Verlage so etwas wie ein Basissystem mit allen Artikeln/Fotos/Dateien auf das bei Bedarf von unterschiedlichen Webseiten zugegriffen werden konnte. Man nannte das damals Content Pool. So ein Content Pool war oft einfach eine weitere CMS Installation ohne Frontend oder eine Datenbank mit individuell programmiertem Backend.

Bei Produktkatalogen verhielt es sich ähnlich. Wenn eine Firma Produkte online anbietet, so ist es in jeder Hinsicht hilfreich, die Produktbeschreibungen zentral zu erstellen, zu aktualisieren und bei Bedarf darauf zuzugreifen. Auch diese Kunden wünschten sich ein Basissystem und nannten es meist Produktdatenbank. Produktdatenbanken und Content Pools liessen sich bereits damals einfach mit Drupal erstellen. Heute würde das auch mit Joomla und WordPress sehr einfach gehen.

Auch der Zugriff auf diese zentralen Instanzen war damals einfach. Jemand entwickelte eine entsprechenden Erweiterung (Joomla), ein Plugin (WordPress) oder Modul (Drupal) um zur Laufzeit Kontakt mit dieser zentralen Stelle aufzunehmen. Da die Datenbanken von Zentrale und Client meistens innerhalb eines Unternehmens lagen, „kannte“ das anfragende System die Zentrale, beziehungsweise die Zugangsdaten zu deren Datenbank. Das war der pragmatischste, schnellste und preisgünstigste Weg.

Diese „pragmatischen“ Zeiten waren allerdings schnell zu Ende, da immer komplexere Zugriffe auf Daten unterschiedlicher Quellen notwendig wurden.

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Content Management Systeme

Joomla = alle zusammen

Joomla ist ein freies Content-Management-System (CMS) zur Erstellung von Webseiten. Das Joomla-Projekt versteht sich selbst als CMS “für alle” und wird von Freiwilligen programmiert und organisiert. Das Wort Joomla ist aus der Sprache Suaheli entlehnt und bedeutet auf Deutsch etwa “alle zusammen” im Sinne von “alle gemeinsam”. Dieses Freiwilligenprojekt hat es geschafft, dass 15 Jahre nach seiner Gründung Millionen Websites Joomla nutzen und in jedem Land der Welt Joomla Sites „einfach so“ erstellt werden können. Zehntausende Freelancer, Webagenturen, Extension- und Template Programmierer haben sich auf der Basis von Joomla ein Geschäft aufgebaut.

Im Gegensatz zu anderen CMS-Projekten wie WordPress oder Drupal steht hinter dem Joomla Projekt keine Firma, die bei Bedarf Programmcode entwickeln lassen, Entwickler bezahlen, Marketing Strategien ersinnen oder andere Ressourcen zur Verfügung stellen kann.

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Kennst du Joomla! Overrides?

Das CMS Joomla bietet seit der Version 1.5 die wirklich praktische Technik an, existierende Template-Dateien zu überschreiben. Du kannst damit, ohne eine zusätzliche Erweiterung zu installieren, die HTML Ausgabe deiner Website komplett oder auch nur minimal verändern. Da Änderungen im Quellcode Probleme bei späteren Updates machen, werden die zu überschreibenden Template Dateien an eine sichere und zentrale Stelle in den Template Ordner kopiert (Ordner /html). Dort kannst du dann deine Änderungen einbauen. Was auf den ersten Blick vielleicht kompliziert klingt, ist auf den zweiten Blick sehr einfach, logisch und wirklich hilfreich. Prinzipiell kannst du alle Änderungen direkt im Joomla Backend in jedem Browser durchführen. Das J!Over Projekt versucht Overrides zu sammeln und gerade ist eine Kollektion von 55 Overrides auf web-eau.net erschienen. Um das Prinzip dieser Overides besser zu verdeutlichen, werde ich anhand eines Beispiels die Vorgehensweise beschreiben.

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Zwei-Faktor-Authentifizierung in Joomla ist sicher und einfach einzurichten

Wir schreiben das Jahr 2013. Joomla ist das erste CMS, das im Core Dateipaket Zwei-Faktor-Authentifizierung implementiert. Das war vor immerhin sechs Jahren! Damals wurde dieses Feature zur Kenntnis genommen, aber doch eher selten genutzt.

Im Zeitalter von Passwort Hacks und Passwortlisten ist Zwei-Faktor-Authentifizierung eine gute Idee. Selbst wenn dem „bösen Dritten“ dein Benutzername und dein Passwort bekannt sind, so wird zur erfolgreichen Anmeldung immer noch ein sechsstelliger Code benötigt, der alle 30 Sekunden wechselt. Diese Zeit ist zu kurz, um die Zeichenfolge zu erraten und daher ein besserer Schutz als Benutzername und Passwort allein.

Die gute Nachricht für dich ist: Wenn du eine Joomla Site betreibst, so ist diese Funktionalität bereits eingebaut und du musst sie nur aktivieren!