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Vom #Aufstieg und der #Macht der #Hashtags

Kategorien gibt es schon lange. Nachrichtenmagazine beispielsweise teilen ihre Artikel in Themenbereiche auf. Politik, Ausland, Sport und Wirtschaft sind solche Themen. Bevor ein Artikel entsteht, wird er einem Themengebiet zugeordnet. Für jedes Themengebiet gibt es meist auch eine Gruppe in der Redaktion und die heisst Ressort. Ein Themengebiet könnte man auch Kategorie nennen und ein Artikel muss kategorisiert werden damit er geschrieben und auch schnell wiedergefunden werden kann. Dieses Kategorie-Prinzip gibt es überall. Bücher werden in Sachgebiete eingeteilt, Lebewesen in Arten und Familien, Aktien in Branchen und vieles andere mehr. Diese Art der Strukturierung ist allgegenwärtig und hilft uns den Überblick zu behalten.

Was aber passiert mit Dingen und Themen, für die es keine Kategorien gibt? Ein Beispiel: Seit ein paar Jahren gibt es viel Interesse an Fahrrädern. Nachrichten über Fahrräder waren aber schwer in klassischen Medien zu organisieren. Es gab dafür kein eigenes Ressort. Es gab nur ein Ressort für Automobile. Die Redaktion dafür bestand aus Personen, die über Autos schrieben. Fahrradthemen erschienen eher in Kategorien wie Hobby oder Familie. Das Fahrradthema wurde aber mit der Zeit immer grösser und so setzte man sich irgendwann in der Redaktion zusammen und erfand die neue Kategorie Mobilität. Jetzt hat man einen Ort für Automobile und Fahrräder und ist wieder auf dem aktuellen Stand. Das Prinzip funktioniert, ist aber sehr mühselig und es dauert vor allem lange in der Durchführung.

Und an genau dieser Stelle setzt die Macht der Hashtags an.