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Wunschthema

Open Source Software für Kreative

Kreativität ist die Fähigkeit, etwas zu erschaffen, was neu oder originell und dabei nützlich oder brauchbar ist. Damit das gelingt, benötigt die kreative Person einen kreativen Prozess. Dieser Prozess funktioniert besonders gut in Ruhephasen. Erlernte Konzepte und Wissensstrukturen werden dabei mit Eindrücken neu kombiniert. Das kann im Schlaf oder Halbschlaf stattfinden, es können aber auch Kreaktivitätstechniken wie Brainstorming unterstützend genutzt werden. Durch einen solchen Prozess entsteht ein „kreatives Produkt“, beispielsweise die Idee für ein Bild, einen Film, ein Softwareprogramm oder auch ein Geschäftsmodell.

In diesem Blog Post soll es um kreative Produkte aus kreativen Prozessen gehen, die dann mit Hilfe von Software erstellt, erschaffen oder organisiert werden müssen. Die Beschränkung auf Open Source Software ist insofern interessant und wichtig, da diese Art von Software ebenfalls das Ergebnis kreativer Prozesse und deren Umsetzung ist. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, die Funktionen dieser Software zu verändern, denn der Quellcode wird ja mitgeliefert und ist veränderbar. Es besteht auch immer die Möglichkeit in einem Open Source Projekt mitzuarbeiten.

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Infrastruktur Shared Hosting Wunschthema

Multiple Choice Tests mit dem Open Source Tool LimeSurvey erstellen

Mal eben einen Multiple Choice Test schreiben?

In den letzten 30 Jahren war das für viele sehr einfach. Man erstellt in einer Textverarbeitung ein Dokument mit Fragen und Antwort-Möglichkeiten, kopiert die benötigte Menge und heftet die Blätter zusammen. Die Kopien verteilt man dann im Raum unter den Personen, die den Test schreiben sollen und wartet, bis alle damit fertig sind. Dann schaut man die Antworten durch, erstellt sich eine Auswertung und zieht die entsprechenden Schlüsse oder vergibt eine Note.

Seit kurzem sitzen nun alle Zuhause und irgendwie funktioniert diese bewährte Methode nicht mehr so richtig. Was also tun?

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Konferenzsysteme Messenger Security Wunschthema

Gruppenchats anschaulich erklärt. #VirtualApero in der #Matrix

Gruppenchats werden ziemlich häufig genutzt. Es gibt den Familienchat, den Bürochat, den Firmenchat, den Kindergartenchat, den Schulchat der SchülerInnen (und den der Eltern), den Baustellenchat, den Projektchat, den Partychat, den Strandchat und viele, viele andere Chatgruppen. Inwieweit diese Gruppenkommunikation für die TeilnehmerInnen inhaltlich hilfreich ist oder ob sie die Lage eher verkompliziert, sei zunächst mal offen.

Die Entwicklung einer Gruppe umfasst die Verteilung der Rollen, die Bestimmung der Ziele und Aufgaben, die Bildung der Normen und Regeln, die Gestaltung der Kultur, die Verteilung von Macht, die Aufnahme neuer Mitglieder, der Umgang mit Dritten und anderen Gruppen. Jedes Handeln (aktiv und unterlassend) in der Gruppe gehört zum Prozess und ist dynamisch.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gruppendynamik

Vor diesem Hintergrund will ich heute der Frage nachgehen, ob es technisch möglich und sinnvoll ist, Gruppenchats so zu konstruieren, dass sie Ende zu Ende verschlüsselt sind.

In der letzten Woche habe ich euch in die Matrix eingeladen (WhatsApp, Threema, Signal? Komm in die Matrix! Jetzt!). Viele sind der Einladung nachgekommen und haben nun Fragen.

Es ist allerdings gar nicht so einfach, diese Fragen anschaulich mit Screenshots zu beantworten und die Prozesse neutral zu beschreiben, da ja immer reale Personen damit zu tun haben. Daher folgt heute Teil 2 der Messenger Odyssee am Beispiel des Gruppenchats des Virtual Apéros.

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Content Management Systeme Shared Hosting Site Builder Wunschthema

Ein Online-Verzeichnis zu einem Offline-Buch

Im heutigen Wunschbeitrag geht es um eine Art Online-Stichwortverzeichnis. Jemand veröffentlich ein Buch. Ein ganz normales Buch auf Papier mit einem schönen Einband und einem Bändchen als Lesezeichen. Das Buch ist eine Mischung aus Kriminalroman und Science-Fiction mit autobiografischen Elementen. Die Person betreibt auch ein WordPress-Blog.

Da das Verständnis des Buches sehr viel Hintergrundwissen benötigt, gibt es in der Papierversion einen kleinen Stichwortindex mit sehr kurzen Texten und Verweisen. Im Blog soll es eine Art erweitertes Stichwortverzeichnis geben. In einem Online-Stichwortverzeichnis gibt es:

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Content Management Systeme Shared Hosting Soziale Netze Wunschthema

Oh, WordPress hat ja ein Kommentarsystem! Wie gehe ich denn damit um?

Der heutige Beitrag soll die Kommentarfunktion von WordPress etwas näher beleuchten und ich glaube, es ist es hilfreich, zunächst ein wenig in die Vergangenheit zu schauen. Als die Content Management Systeme WordPress, Joomla und Drupal vor mehr als 15 Jahren entstanden, ermöglichten sie auch „Nicht-Experten“ Inhalte selbst zu publizieren und sehr einfach Feedback über Kommentare einzuholen. Ein “Inhalt“ bestand, wie dieser Artikel hier auch, aus einer Überschrift, einem Inhaltstext und der Möglichkeit für die Leser:innen Kommentare zu hinterlassen. Durch den einfachen Zugang zu dieser technischen Neuerung entstanden weltweit unzählige Blogs und Blog-Plattformen. Viele Personen schrieben über spezielle Themen oder ihr Hobby, es entstand auch eine neue Art von Journalismus, völlig unabhängig von etablierten Medienhäusern. Nach 15 Jahren lässt sich sagen, dass sich dieses einfache Prinzip des Publizierens in technischer Hinsicht auch in den klassischen Medien weitgehend durchgesetzt hat.

Das System WordPress ist bis heute das Mittel der Wahl, wenn du ein Blog betreiben willst. Nicht umsonst versteht sich WordPress als Nachfolger der Druckmaschine (Printing Press).

Was sich in den letzten Jahren jedoch sehr verändert hat, ist der Umgang mit den Kommentaren, also der sozialen Komponente des Publizierens.