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Fragen und Antworten mit Question2Answer

Du hast eine Frage – was tust du? Vermutlich suchst du im Internet und landest dann unter anderem auf Seiten wie quora.com, stackoverflow.com oder frag-mutti.de. Diese Frage und Antwort Seiten sind meist aus Forensoftware hervorgegangen. Manchmal sind sie als allgemeine Ratgeber-Site konzipiert (frag-mutti.de), manchmal sprechen sie bestimmte Zielgruppen (stackoverflow.com) an.

Fragen tauchen überall auf – in Schulen, in Firmen, in Initiativen zu bestimmten Themen. In Foren finden oft Diskussionen statt und es ist manchmal mühselig, eine einfache Antwort auf eine Frage zu erhalten. In diesen Frage und Antwort Systemen wird mehr Wert auf konkrete Antworten gelegt. Die Liste der unbeantworteten Fragen ist beispielsweise eine gute Motivation innerhalb der jeweiligen Community der fragenden Person zu helfen. Für eine Antwort erhält man meist Punkte sammelt dadurch „Credibility“ oder „Karma“.

Die oben genannten Website-Beispiele sind klar kommerziell orientiert und meist werbefinanziert. Das ist nicht schlimm, solange man die gewünschten Antworten findet. Manchmal möchte man jedoch aus unterschiedlichen Gründen ein wenig anders auftreten als die grossen Portale.

Das Open Source Projekt Question2Answer ermöglicht den eigenen Betrieb einer solchen Site, natürlich werbefrei und auf dem eigenen Server gehostet.

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Datenschutz Security Wunschthema

Ein Passwort sollte besser geheim bleiben

Wenn du deine Wohnung verlässt, und deine Tür zuziehst, so kannst du diese Tür vermutlich nur wieder mit deinem Schlüssel öffnen. Falls auf beiden Seiten der Tür eine Türklinke vorhanden ist, sie also nicht automatisch von einer Seite verschlossen ist, wenn du sie zuziehst, so schliesst du diese Tür beim Verlassen deiner Wohnung vermutlich zusätzlich ab. Wenn nun jemand in deine Wohnung eindringen will, so muss diese Person sich entweder in den Besitz des Schlüssels bringen oder sich in irgendeiner Weise am Schloss zu schaffen machen. Den Schlüssel könnte sie dir stehlen, das Schloss in deiner Abwesenheit aufbrechen. Beides ist allerdings recht mühselig, fällt schnell auf und ist zudem auch noch verboten. Wahrscheinlich würde dir auch schnell auffallen, dass dein Schlüssel verschwunden ist und vielleicht bemerken deine Nachbarn, dass sich da jemand Zutritt zu deiner Wohnung verschaffen will und benachrichtigen dich oder die Polizei.

Ähnlich verhält es sich mit Koffer-, Rucksack-, Zelt-, Motorrad-, Fahrrad- und Autoschlössern, um nur ein paar zu nennen.

Es gibt natürlich keine hundertprozentige Sicherheit vor Einbrüchen und Diebstählen durch das Anbringen von Schlössern. Alle Schlösser sind überwindbar. Es ist nur eine Frage der Zeit und des technischen Aufwandes. Je länger die zur Verfügung stehende Zeit und je geringer der Aufwand, desto schneller der “Erfolg”, bzw. der Einbruch oder Diebstahl.

Wenn du in einer digitalisierten Welt einen mit einem Passwort geschützten Zugang zu einer Webseite hast, so ist das Risiko zunächst durchaus mit dem oben beschriebenen Schlössern vergleichbar.

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Wie kommt mein Text auf die Website?

Firmen, Vereine und andere Organisationsformen betreiben Websites auf denen Neuigkeiten, Berichte, Fotos und allerlei andere interessante Dinge stehen. Jemand muss diese Texte schreiben und manchmal gibt es keine definierten Prozesse für “das Schreiben eines Textes”. Oft entsteht ein Text in einer Textverarbeitung und wird dann ein paar mal per E-Mail Anhang hin und her geschickt bis alles “stimmt”. Danach wird dieses Dokument an ”die Agentur” oder “die Administrator*in oder Content Manager*in der Website” per E-Mail geschickt mit dem Vermerk, diesen Text doch bitte auf die Website “hochzuladen”. Diese Person versucht dann so gut wie möglich den Inhalt des “Word Dokuments” oder des übersandten PDFs in die existierende Struktur der Website zu bringen und bis zur Veröffentlichung gehen oft nochmalls ein paar E-Mails hin- und her.

Dieser zeitaufwendige und teilweise ermüdende Workflow findet aus unterschiedlichen Gründen auch noch im Jahr 2020 erschreckend häufig statt und deshalb will ich in diesem Blog Post Möglichkeiten beschreiben, wie man das effektiver machen könnte.

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Content Management Systeme Infrastruktur Shared Hosting Webdesign Wunschthema

Wie erstelle ich eine Website?

Für das Blog freue ich mich immer über Wunschthemen. In letzter Zeit, wohl auch durch die Ausgangssperren, erreichten mich mehrere Anfragen von Lesern, die eine Website erstellen wollen und unsicher waren, wie das geht. Sinngemäß lautete die Frage etwa so:

“Meine Tochter [Sohn, Frau, Schwager, Freund, Kollege, ich] möchte eine Website erstellen. Ich kenne ein wenig WordPress [Joomla, Drupal, Typo3] weil XY das auch verwendet. Wo fängt man da am Besten an? Was ist langfristig sinnvoll?“

In diesem Blog Post versuche ich eine Antwort zu geben.

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seafolly.ch Shared Hosting Wunschthema

Ein einfaches und elegantes Forum mit Flarum

Forensoftware existiert seit Jahrzehnten. Das „klassische“ Forum, das sich in den Neunziger Jahren entwickelte, besteht aus Kategorien, Einträgen in Kategorien und den entsprechenden Antworten darauf. Innerhalb des Forums gibt es Moderatoren um Ärger zu vermeiden und selbst aufgestellte Regeln durchzusetzen. Über die Jahre sind viele Foren zu einer „Heimat“ für ihre User geworden und so werden alle möglichen und unmöglichen Moderations- und Motivations- und Bewertungssysteme ausprobiert. Foren werden auch heute noch gern auf themenspezifischen Websites genutzt. So gibt es beispielsweise ein Forum bei joomla.de oder bei Nextcloud. Auch für italienische Motorräder gibt es Foren und natürlich für Haustechnik – man denke nur an den Thread über Grosse Haufen. Für wirklich jedes denkbare Thema gibt es Foren.

Je länger ein Forum existiert, desto mehr entwickelt es sich zu einer Community. Mittlerweile ist der Community-Aspekt oft grösser als das „Forum“ selbst, ein gemeinsames Thema ist aber immer die Basis. So eine Forum-Community benötigt mehr als blanke Technik und ein grosser Schritt in der Art und Weise, wie Foren funktionieren war das freie Discourse Projekt, das vor mehr als 5 Jahren erschien. Discourse wird gern benutzt, ist aber etwas mühselig zu installieren und zu betreuen, da es einen eigenen Server benötigt. Ich habe, ebenfalls vor fünf Jahren, schon mal darüber geschrieben (Discourse – das bessere Forum) und seitdem ist eine Menge passiert. Viele etablierte Forensysteme haben an der UI und der UX gearbeitet und sehen heute viel attraktiver aus.
Eines dieser Projekt, nämlich Flarum, möchte ich heute beschreiben.

Flarum ist in PHP geschrieben und versteht sich als Diskussions-Plattform. Es ist einfach zu benutzen und hat alles, was eine Community benötigt. Und was auch nicht ganz unerheblich ist: Es sieht einfach schön aus 🙂