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Ein Webserver auf deinem iPhone/iPad

Die Verbreitung von Apple iPhones und iPads ist in der Schweiz, verglichen mit anderen Ländern, besonders hoch. Bei den Anteilen der Betriebssysteme an den Web-Besuchen in der Schweiz im Jahr 2019 liegt der Anteil von iOS Geräten bei 44.6%. Der vergleichbare Wert bei Android Geräten liegt bei 31.5%, Windows bei 18.9%, MacOS bei 4.7% (Quelle). Nach der Einführung eines Split Modes und der Mausunterstützung in iOS würden immer mehr Benutzer von iPads gern auf ihrem Gerät eine Entwicklungsumgebung haben um lokal programmieren zu können. Für das reine Programmieren liess sich da mit verschiedenen Apps durchaus etwas tun, aber ein lokaler Webserver und ein eigenes Dateisystem war bisher nicht wirklich möglich. Die im Apple App Store verfügbare App iSH ändert das nun – ein Selbstversuch.

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Paste – Ein Platz für Quellcode- und Text-Schnipsel

Jeder kopiert hin und wieder Texte und machmal auch Quellcode in die Zwischenablage. Meistens sind das eher “flüchtige“ Daten, die an anderer Stelle wieder kopiert werden und vom nächsten Eintrag in der Zwischenablage überschrieben werden. Manchmal sind die kleinen Schnipsel aber auch etwas dauerhafter, wenn du beispielsweise Quellcode oder besagten Text an eine andere Person oder ein anderes Gerät per Link versenden willst. Wer schon mal versucht hat, Quellcode oder längere Text-Passagen per Messenger oder gar E-Mail zu versenden, weiss vermutlich, was ich meine. In diesem Beitrag beschreibe ich die Installation des PHP-Scripts Paste (https://phpaste.sourceforge.io). Paste ist eine PHP-Anwendung zum Speichern von Code, Text und mehr.

Der Code wurde ursprünglich aus dem frei verfügbarem Quellcode von pastebin.com geforkt. Pastebin wurde im Jahr 2010 ein kommerzieller Service. Im Laufe der letzten 10 Jahre wurden viele Verbesserungen vorgenommen.

Mit Paste lässt sich ein „Schnipselverzeichnis“ auf dem eigenen Webspace hosten.

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Mach doch mal etwas mit deinen Lesezeichen!

Lesezeichen, Bookmarks oder Favoriten sind benutzerbezogene Links zu Webseiten, die schnell wiedergefunden werden sollen.
Legst du auch hin und wieder Lesezeichen in deinem Browser an?
Schaust du regelmässig diese Lesezeichen durch, liest etwas nach, ordnest die Links und löschst dann auch wieder ein paar?
Du liest einen interessanten Artikel auf einer Website und willst dir den Link merken. Vielleicht willst du ihn auch nur speichern, um ihn bei Bedarf jemanden zu empfehlen? Oder du speicherst ihn als Teil einer Linksammlung für einen Artikel, den du selbst mal schreiben möchtest? Vielleicht auch nur, um den Text in Ruhe an einem anderen Ort oder Gerät zu lesen? Es gibt soviel Gründe sich einen Link zu merken.

Vermutlich geht es dir wie mir: Ich lege durchaus Lesezeichen an, oft in verschiedenen Browsern auf unterschiedlichen Geräten. Und die zahlreichen Social Media Plattformen mit ihren Möglichkeiten zur Speicherung („Twitter-Bookmarks“) verkomplizieren die Lage weiter. Ich finde die Links dann oft nicht wieder🙄 und/oder vergesse sie einfach. Wenn ich dann mal wieder in meine Lesezeichen schaue, bin ich erstaunt, was sich da teilweise an interessanten Links findet😉. Lesezeichen sind prinzipiell eine gute, einfache und bewährte Sache. Kein Algorithmus bringt sie dir durcheinander und wenn du sie nur auf deinem Gerät abspeicherst, erfährt auch niemand von deinen Links.

Einen sehr einfachen Ansatz zur besseren Nutzung von Lesezeichen verfolgt das Open Source Projekt Unmark. Die Idee dabei ist, den Lesezeichen mehr Aufmerksamkeit zu widmen und sie wie eine To-Do Liste zu behandeln. Ein Link wird in Unmark gespeichert und optional in einer Kategorie eingeordnet und mit Tags und Notizen versehen. Diese Lesezeichen werden dann als To-Do Liste dargestellt, die man mit der ihnen gebührenden Aufmerksamkeit „verarbeiten“ kann. Danach kann man die Lesezeichen „unmarken“. Die sind dann aber nicht weg, sondern landen in einem durchsuchbaren Archiv.

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Content Management Systeme Infrastruktur Services Shared Hosting Tools

Terminal – bei uns ganz einfach

Bei allem, was mit Computern, Software und Digitalisierung zu tun hat, teilt sich die Welt oft in zwei Gruppen. Da sind auf der einen Seite Personen, die in einer grafisch orientierten Welt Text- und andere Felder ausfüllen, mit Maus, Gesten oder Touch-Befehlen Bereiche auswählen und dann auf Buttons klicken. Auf der anderen Seite gibt es die Gruppe der Personen, die auf einer Kommandozeile jeden Befehl auf einer Tastatur eintippen. Für beide Arbeitsweisen gibt es gute Argumente, je nachdem, welche Aufgabe man erledigen will. Ein einzelnes Bild lässt sich gut in einem Grafikprogramm mit einer Maus bearbeiten. Wenn es um hunderte Bilder geht, bei denen beispielsweise die Kompressionsrate oder die Grösse verändert werden soll, so ist man mit einem Befehl auf der Kommandozeile natürlich viel effektiver. In diesen beiden Gruppen befinden sich viele Personen, die einfach “effektiv arbeiten” wollen.

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Remote Work: Könnt ihr mich hören?

Das Corona Virus ist da und plötzlich arbeiten viele nicht mehr im Büro, sondern „remote“, „mobil“, im „Homeoffice“, als „Telearbeiter:in“ oder als „digitaler Nomade“. Es gibt für diese Art des Arbeitens noch kein eindeutiges Wort, ich bleibe daher im weitere Verlauf des Artikels bei „remote“.

An der Stelle, an der du dich jetzt gerade befindest, könntest du auch deine Arbeit erledigen. Kein Hochhaus, kein Büro, kein Stau, keine U-Bahn. Telefonleitungen und Internet machen „remote work“ möglich.

Für viele ist diese Form des Arbeitens auch im Jahr 2020 immer noch etwas Neues oder Ungewöhnliches. Bei manchen Tätigkeiten ist remote work auch schwierig. Wer in einer Fabrik „physikalisch Dinge bearbeitet“ kann das meistens nicht remote erledigen. Auch Friseur:innen benötigen Kontakt zum Kopf der Kunden. Ein Haarschnitt könnte allerdings immerhin beim Kunden erfolgen, ja man könnte sich sogar irgendwo treffen, um die Haare zu schneiden.

So richtig gut funktioniert remote work, wenn die Arbeit nicht an einen Ort gebunden ist. Ein Computerprogramm bedienen, Formulare ausfüllen, Texte schreiben, reden, entscheiden, denken – aber wie geht das ganz praktisch?