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DNSSEC für alle – jetzt bei Novatrend!

Das ist jetzt wieder so ein abstraktes, aber wirklich wichtiges Thema, also haltet bitte durch :).

Es geht prinzipiell um das „sichere“ Aufrufen von Websites im Browser, das Abrufen von E-Mails und alle Aktionen, die mit einem Domainnamen zu tun hat. Normalerweise tippst du beispielsweise example.com im Browser ein und dein Browser verzweigt auf die entsprechende Website. Das funktioniert gut, geht blitzschnell und man macht sich keine Gedanken darüber.

Das Domain Name System (DNS) stellt diesen Bezug zwischen dem lesbaren Domainnamen (seafolly.ch) und einer IP-Adresse (194.150.248.139) her. Die Informationen dazu (Resource Records) stehen in der Zonendatei der Domain. Diese Datei liegt auf einem Nameserver und dieser Nameserver sendet die Information zum Client (Browser). Der Client steuert dann die richtige IP-Adresse an.

Stelle dir mal vor, jemand spielt dir nur vor, example.com zu sein.

Bei example.com ist das vielleicht noch nicht schlimm, aber bei „meine-bank.ch“ oder „mein-emailkonto.ch“ würde man schon gern mit der echten Bank und dem echten E-Mail Provider verbunden werden. Das so eine Fälschung überhaupt möglich ist, rührt daher, dass das DNS-Protokoll eine Prüfung der Identität des Absenders nicht vorsieht und diese Absender – Identität relativ einfach gefälscht werden kann. Dem Empfänger wird in so einem Fall eine andere IP-Adresse übermittelt und der Browser verzeigt dorthin. Der Browser erkennt überhaupt keinen Grund/Befehl an der übermittelten IP-Adresse zu zweifeln.

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Appetithäppchen, virtuelle Macheten und innere Ordnung

Appetithäppchen sind kleine Vorspeisen, die vor dem Essen gereicht werden, um den Appetit zu wecken. Viele Beiträge in diesem Blog sind auch Appetithäppchen. Sie sollen dazu anregen, etwas Neues auszuprobieren und Abläufe auch mal von einer anderen Seite zu sehen. Wer eine oder mehrere Websites über Jahre betreibt, wird in dieser Zeit immer erfahrener im Umgang mit dieser Website (und natürlich auch mit den Agenturen und Personen, die diese Websites erstellen). Moden und Trends kommen und gehen und man versucht das Beste daraus zu machen. Dabei unterliegt man auch der Gefahr, sich immer tiefer in Abhängigkeiten zu verstricken. Diese Abhängigkeiten können dazu führen, dass eine Website immer unübersichtlicher und langsamer wird, letztlich auch teurer, das mehrsprachige Websites über die Jahre doch nicht so richtig mehrsprachig sind, das Updates nicht eingespielt werden können, weil dann Teile der Website nicht mehr funktionieren und das Abläufe und Prozesse über die Jahre kompliziert und aufwendig werden. Neue Mitarbeiter:innen verstehen dann oft weder die Arbeitsweise, noch die Prozesse und schlagen sich mit ihren selbst gebastelten „virtuellen Macheten“ irgendwie einen Weg durch den technologischen Dschungel.

Die Situation ist nicht neu. Wenn es zu kompliziert wird, trifft man sich halt persönlich mit Agentur oder Kunde zu einem Essen oder einem Getränk, vielleicht im Rahmen einer Konferenz, und bespricht das mal. Vielleicht sitzt man sogar räumlich beisammen in einem Gebäude und regelt Kleinigkeiten einfach am Kaffeeautomaten oder durch mehr oder weniger zufällige Begegnungen auf dem Flur („Flurfunk“) und in Meetings.

Im Jahr 2020 wurde dieses Präsenz-Ökosystem erstmals „wirklich“ erschüttert.

Home Office war angesagt und viele konnten mit dieser Situation am Anfang wenig anfangen. Es gab weder genug Geräte, geschweige denn etablierte Prozesse. Auch Hierarchien und Statusdenken war und ist nicht einfach in die virtuelle Welt zu übersetzen. Die Kommunikationsmöglichkeiten auf dem Flur, im Aufzug, bei der Dienstreise und beim Geschäftsessen entfielen – einfach so!

Glücklicherweise passt sich ein Markt recht fix an veränderte Situationen an und so langsam wird immer klarer, dass das Home Office nicht verschwinden wird. Ganz im Gegenteil wird es Einfluss auf so ziemlich alles haben, was uns umgibt.

Jeder braucht daher ein paar Ideen oder Appetithäppchen, wie es denn so werden könnte in der Zukunft – mit Konferenzen, mit Dienstreisen, mit der Kommunikation, der Abhörsicherheit, ja überhaupt mit der Arbeit und der Schule.

Die gute Nachricht für unsere “Website/App/Service Bubble“ ist ganz klar und durchaus Grund zur Zuversicht:

„Wir brauchen mehr Digitalisierung, und zwar schnell!“

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Was ist an Ghost anders?

In der letzten Woche habe ich beschrieben, wie man die Node.js Applikation Ghost auf einem Novatrend Webhosting installiert. Heute geht es darum, was Ghost eigentlich ist und inwiefern sich Ghost von etablierten Systemen wie WordPress unterscheidet.

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Pixelfed – das „Instagram“ im Fediverse?

Wenn dich die Überschrift hierher gelockt hat, dann hat der erste Schritt schonmal geklappt.
Worum geht es?
Instagram ist ein werbefinanzierter Onlinedienst zum Teilen von Fotos und Videos, der seit 2012 zu Facebook gehört. Instagram ist eine Mischung aus Microblog und audiovisueller Plattform. Instagram verwertet so ziemlich jedes Fitzelchen an Daten, das es über dich erhaschen kann und die Mutter Facebook versucht damit, ziemlich erfolgreich, Geld zu verdienen. Das ist auch alles ok, du musst es nur wissen. Wenn du ein Instagram Influencer sein willst, der online Produkte und Services an deine Follower verkaufen möchte, so ist Instagram für dich genau die richtige Wahl. Wenn du aber „nur“ Fotos, Stories und Nachrichten mit deinen Followern, die vielleicht sogar deine Freunde sind, teilen möchtest, so solltest du mal einen intensiveren Blick auf das Pixelfed Projekt werfen.

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Wie kommt mein Text auf die Website?

Firmen, Vereine und andere Organisationsformen betreiben Websites auf denen Neuigkeiten, Berichte, Fotos und allerlei andere interessante Dinge stehen. Jemand muss diese Texte schreiben und manchmal gibt es keine definierten Prozesse für “das Schreiben eines Textes”. Oft entsteht ein Text in einer Textverarbeitung und wird dann ein paar mal per E-Mail Anhang hin und her geschickt bis alles “stimmt”. Danach wird dieses Dokument an ”die Agentur” oder “die Administrator*in oder Content Manager*in der Website” per E-Mail geschickt mit dem Vermerk, diesen Text doch bitte auf die Website “hochzuladen”. Diese Person versucht dann so gut wie möglich den Inhalt des “Word Dokuments” oder des übersandten PDFs in die existierende Struktur der Website zu bringen und bis zur Veröffentlichung gehen oft nochmalls ein paar E-Mails hin- und her.

Dieser zeitaufwendige und teilweise ermüdende Workflow findet aus unterschiedlichen Gründen auch noch im Jahr 2020 erschreckend häufig statt und deshalb will ich in diesem Blog Post Möglichkeiten beschreiben, wie man das effektiver machen könnte.