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COI – frei, offen und sicher chatten

Wenn man heute einer Person eine Nachricht schicken will, muss man sie fragen, welche Plattform sie benutzt oder bevorzugt. Die meisten von uns haben auf ihren Smartphones mehrere proprietäre und zentral verwaltete Apps wie Facebook WhatsApp (1,6 Milliarden Nutzer), den Facebook Messenger (1,3 Milliarden), WeChat (1,1 Milliarden Nutzer), Snapchat (294 Mio), Telegram (200 Mio) und viele andere mehr. Alle Nachrichten und Personenbeziehungen werden zentral von den Betreibern dieser Apps verwaltet.

Wenn ich eine E-Mail verschicke (hagen@novatrend.ch an xy@beispielname.ch) gibt es nur einen Weg. Ich muss nicht fragen, welches E-Mail Tools jemand verwendet. Jeder kann an jeden eine E-Mail schicken. Durch die dezentralisierte Struktur des globalen E-Mail Systems ist man sogar in der Lage seinen eigenen E-Mail Server zu betreiben und dort seine E-Mails zu verwalten.

Das Protokol COI steht für Chat over IMAP. Als offener Standard erweitert COI vorhandene E-Mail-Protokolle, um einen Messenger auf der Basis eines offenen Systems bereitzustellen. Es erweitert die weltweit existierende E-Mail Server Infrastruktur um das Feature „Chatten“.

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Infrastruktur Open-Xchange OX Wunschthema

E-Mail einrichten

E-Mail ist einer der erfolgreichsten dezentralen Services weltweit. Es ist ein offenes System für jeden. Jeder, der über eine E-Mail Adresse verfügt, kann eine Nachricht an jede andere existierende E-Mail Adresse verschicken. Einfach so!
Auch wenn E-Mail seit Jahren totgesagt wird, ist es nach wie vor die einfachste Möglichkeit jemanden zu erreichen. Sehr viele Menschen benutzen kostenlose E-Mail Konten von Google, Yahoo oder anderen Services. 
In diesem Blog Post beschreibe ich, wie du deine und weitere E-Mail Adressen unter deiner Domain (name@meinedomain) auf deinem Web Hosting Account einrichtest und dann auf deinem PC und deinem Smartphone konfigurierst, so dass du von dort E-Mails senden und empfangen kannst.

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Allgemein Infrastruktur Open-Xchange OX Shared Hosting Wunschthema

Wolkige Zeiten

Infrastruktur und Services gehören zu einer Grundversorgung, die jeder benötigt. Ich denke da auch an Themen wie Bildung, den öffentlichen Nahverkehr, die Post und die Wasserversorgung, um nur ein paar Beispiele zu nennen. In der Schweiz wird dieses Thema unter dem Begriff „Service Public“ zusammengefasst. Da Infrastruktur fast immer teuer und kompliziert ist, gewährt der Staat Unternehmen, die sich damit befassen, oft absichtlich eine Art Monopolstatus, damit die Erstellung und die Funktionsfähigkeit der gewünschten Grundversorgung gewährleistet werden kann. Die Unternehmen können staatlich oder privat organisiert sein. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile und sind ein stetiger Quell leidenschaftlicher Diskussionen.

Durch die schnelle technologische Weiterentwicklung der letzten Jahre überwogen bei der Frage nach der Organisation vieler Infrastrukturaufgaben oft die Vorteile privat geführter Unternehmen und so wurden viele staatliche Unternehmen privatisiert.

Cloud Computing ist einem öffentlichen Gut ganz ähnlich. Sinn und Zweck ist der Zugriff auf Dienste, die schnell mit minimalen Verwaltungsaufwand über eine existierende Breitband Internet Verbindung bereitgestellt werden können. Wenn du fliessendes Wasser in deiner Wohnung haben willst, dann muss jemand die Wohnung physisch mit dem Wasserversorgungssystem verbinden. Dieser Vorgang benötigt Zeit und ist unter Umständen recht aufwendig. Wenn es aber einmal eingerichtet ist, ist das Wasser da und plötzlich ist es nützlich einen Geschirrspüler, eine Dusche und eine Waschmaschine zu haben. Genauso verhält es sich mit Elektrizität und seit ein paar Jahren mit dem Breitband Internet.

Ist das Breitband Internet erst einmal eingerichtet und schnell genug, kann Cloud Computing Dienste anbieten, die vorher nicht möglich waren. Firmen können sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und IT Infrastrukturkosten können im Vorfeld vermieden werden. Bestes Beispiel ist unser Groupware Angebot. Anwendungen wie E-Mail, Kalender, Adressbuch, Aufgaben, Datenverwaltung, Textverarbeitung und Tabellenkalkulation sind unter einem „Dach“ sinnvoll verbunden und über jeden Internet Browser und Smartphone Apps verfügbar.

Wenn du einen solchen Service nutzen möchtest, der als Dienstleistung im Internet verfügbar ist, musst du dich „nur“ entscheiden und diesen Dienst abonnieren. Es gibt dabei keinen oder extrem wenig Wartungsaufwand und du kannst den Service sofort benutzen. Abrechnungstechnisch musst du dich auf ein „Pay-per-Use“ Modell einlassen und kannst dadurch sehr klar und sehr einfach deine Betriebskosten planen. Eine vergleichbare Infrastruktur lokal aufzubauen würde erheblich teurer und pflegeaufwendiger sein, eine Kostenplanung dafür deutlich komplexer.

Vielleicht hast du schon mal den Begriff Time Sharing Option (TSO) gehört. TSO war ein System auf IBM Grossrechnern in den 1970er Jahren. Time Sharing bedeutete, dass viele Benutzer gleichzeitig auf das Betriebssystem zugreifen können, ohne sich gegenseitig zu stören. Die einzelnen Benutzer wussten gar nicht, dass andere Benutzer ebenfalls aktiv waren. Der einzige Nachteil damals war die Notwendigkeit einer dauerhaften Verbindung zum Grossrechner, die damals sehr teuer war.

In den 1980er Jahren veränderte der PC mit seiner benutzerfreundlicheren Oberfläche diese Situation für Mitarbeiter und später auch für private Verbraucher. Mit diesen vergleichsweise winzigen Maschinen konnten viele Aufgaben lokal erledigt werden. Das sparte den Unternehmen viel Geld, da die Datenverbindungen immer noch teuer waren.

In den 1990er Jahren wurden Personal Computer über „neuartige“ virtuelle private Netzwerke (VPN) verbunden, die die zur Verfügung stehende Netzwerk-Bandbreite effektiver nutzen konnten. Das war praktisch für die lokale Vernetzung und die lokalen PC „Inseln“ konnten miteinander verbunden werden. Bereits damals wurde das Cloud Symbol verwendet um die Grenze zwischen der Verantwortlichkeit der Personal Computer in den einzelnen Abteilungen und des entsprechenden Rechenzentrums (oder anderer Abteilungen) zu symbolisieren.

VPN
VPN

Im Jahr 2002 startete Amazon die Amazon Web Services Plattform (AWS). Der Grund dafür war die Idee einer neuartigen Retail Computing Infrastruktur bei Amazon. Sie sollte vollständig standardisiert und automatisiert sein und sich weitgehend auf Webservices verlassen. Die Möglichkeit, den Zugang zu dieser Infrastruktur mit virtuellen Servern als Service auch an Dritte zu verkaufen, war damals „nur“ eine Idee um zusätzliche Einnahmen aus der sehr teuren und aufwendigen Infrastrukturinvestion zu generieren. Es brauchte noch weitere vier Jahre und einen Relaunch der Plattform im Jahr 2006 bis Firmen tatsächlich begannen von hauseigener Hard- und Software auf nutzungsbasierte Modelle bei den Amazon Services zu wechseln. Gartner prognostizierte in diesem Bereich ein dramatisches Wachstum.

Google startete seine App Engine in 2008, Microsofts Azure in 2011, SAP und Oracle im Jahr 2012. Das erzielte Wachstum war noch höher als von Gartner prognostiziert.

Plötzlich war es möglich von vielen neuen Technologien zu profitieren, ohne für jede dieser Technologien tiefes Fachwissen aufbauen zu müssen.

Virtualisierung

Der wichtigste Auslöser dieser Entwicklung war die Virtualisierung und die damit verbundene Erfindung des „virtuelle Geräts“. Das einfachste virtuelle Gerät ist vermutlich Speicherplatz. Für den Benutzer erscheint es als eigene „Festplatte“, in Wirklichkeit ist es aber nur ein kleiner Teil eines viel grösseren Systems, das zeitgleich von vielen Benutzern benutzt wird, ohne dass sie voneinander wissen. Auch Server liessen sich virtualisieren. Ein virtueller Server „fühlt“ sich an wie ein eigener Linux- oder Windows Rechner, ist es aber nicht. Es ist nur ein virtuelles Gerät, das über das Internet zugänglich und vom zu grunde liegenden physischen Computer getrennt ist.

Mit der Virtualisierung war es möglich ein skalierbares System aus mehreren voneinander unabhängigen Computergeräten zu erstellen und zu verwalten.

Der nächste Schritt lag auf der Hand. Das virtuelle „Alles“ wurde erfunden. Betriebssysteme, Anwendungen, Dienste, Speicher, Dateisysteme, Blockchains, Infrastrukturen, Daten, Netzwerke, ja sogar die Cloud selbst wurden virtualisiert und waren dadurch plötzlich „einfach zu erstellen und zu pflegen“. Ein neuer Markt von Unternehmen entstand, die keinerlei eigene IT Infrastruktur mehr besitzen. Die Kunden dieser Unternehmen haben keine Ahnung, wo deren Daten gespeichert sind. Netflix ist beispielsweise so ein Unternehmen, das komplett auf Amazon Web Services setzt und keine eigene Infrastruktur mehr betreibt.

Merkmale von Cloud Computing

Die fünf wesentlichen Merkmal von Cloud Computing sind:

  1. On Demand Self Service
    Bei Bedarf kann ein Kunde Services buchen (und für andere bereitstellen), ohne dass eine menschliche Interaktion mit jedem Anbieter notwendig ist.
  2. Breitband Netzwerkzugriff
    Alle Funktionen sind über das Netzwerk verfügbar und über Smartphones, Tablets, Laptops und Desktops zugänglich.
  3. Gemeinsame Nutzung von Ressourcen (resource pooling) 
    Die IT Ressourcen des Anbieters werden zwischen den Kunden und Projekten aufgeteilt.
  4. Schnelle Erweiterbarkeit (rapid elasticity)
    Bei Bedarf können Ressourcen einfach skaliert werden und wirken dadurch für den Kunden „unendlich“. Kurzfristige Lastspitzen können einfach abgefangen werden.
  5.  Abrechenbare Services (measured services)
    Die Nutzung der Ressourcen kann gemessen, überwacht und abgerechnet werden. Das funktioniert auch bei einer automatisierten Skalierung, die sich den unterschiedlichen Anforderungen ohne menschliches Zutun anpasst.

Die Zukunft ist wolkig

Um es kurz zu machen, technisch gesehen ist Cloud Computing „die Zukunft“ weil es billiger und einfacher zu benutzen ist.

Die letzte interessante Frage ist, welche Art von Cloud du haben möchtest.

Cloud Computing Typen
Cloud Computing Typen

Private Cloud

Eine private Cloud wird ausschließlich für eine einzelne Organisation betrieben. Sie kann intern oder von einem Drittanbieter verwaltet und entweder intern oder extern gehostet werden. Ein privates Cloud Projekt erfordert dabei auch die Virtualisierung der Geschäftsumgebung und natürlich auch, dass die Organisation Entscheidungen über vorhandene Ressourcen neu bewertet. Eine private Cloud kann prinzipiell jedes Geschäft verbessern, aber jeder Schritt im Projekt wirft auch beispielsweise Sicherheitsprobleme auf, die bedacht werden müssen, um ernsthafte Schwachstellen zu vermeiden. Selbst betriebene Rechenzentren sind in der Regel sehr kapitalintensiv. Die Anwender müssen in diesem Fall „immer noch kaufen, bauen und verwalten“ und profitieren daher nicht von allen Cloud Vorteilen.

Public Cloud

Man spricht von einer „öffentlichen“ oder Public Cloud, wenn die Services über ein öffentlich zugängliches Netzwerk bereitgestellt werden. Technisch gibt es wenig oder keinen Unterschied zwischen öffentlicher und privater Cloud Architektur. Im Allgemeinen besitzen und betreiben Anbieter öffentlicher Cloud Services die Infrastruktur in ihrem „eigenen“ Rechenzentrum und der Zugriff erfolgt über das Internet. Auf Wunsch werden aber auch direkte Verbindungsdienste angeboten.

Community Cloud

Eine Community Cloud teilt die Infrastruktur zwischen mehreren Organisationen einer bestimmten Community mit gemeinsamen Interessen, beispielsweise Gesundheitswesen, Forschung oder bestimmte Berufsgruppen, unabhängig davon, ob sie intern oder von Dritten verwaltet werden und intern oder extern gehostet werden. Die Kosten verteilen sich dadurch auf weniger Benutzer als bei einer öffentliche Cloud (aber mehr als bei einer privaten Cloud), so dass nur ein Teil des Kosteneinsparungspotenzials des Cloud Computing realisiert wird.

Hybrid Cloud

Gartner definiert einen hybriden Dienst als einen Cloud Computing Dienst, der aus einer Kombination von privaten, öffentlichen und gemeinschaftlichen Cloud Diensten verschiedener Dienstanbieter besteht. Dadurch kann die Kapazität des einen Cloud Dienstes mit einem anderen Cloud Dienst erweitert werden. Zum Beispiel könnte eine Organisation vertrauliche Kundendaten intern in einer privaten Cloud Anwendung speichern, aber diese Anwendung mit einer anderen Anwendung verbinden, die in einer öffentlichen Cloud als Softwaredienst bereitgestellt wird und die privaten Daten bei Bedarf benötigt.

Vertrauen

Wenn es so viele Vorteile gibt, muss es auch einige Nachteile geben und natürlich gibt es die.

Ich würde nicht alle der folgenden Punkte als Nachteile betrachten. Es ist sind eher Verluste, Defizite oder Änderungen. Es ist aber wichtig darüber nachzudenken und sie in die Entscheidungsfindung einzubeziehen.

Beim Cloud Computing …

  • … hast du begrenzte Anpassungsoptionen. Cloud Computing ist wegen der Skalierungseffekte prinzipiell preisgünstiger, und du bekommst genau das, was dir angeboten wird. Ein Restaurant mit einer begrenzten Speisekarte ist billiger als ein persönlicher Koch, der dir alles kocht, was du essen willst.
  • … ist die Kontrolle der Backend Infrastruktur auf den Cloud Anbieter beschränkt.
  • … sind Datenschutz und Vertraulichkeit in manchen Bereichen problematisch.
  • … sind technische Ausfälle unvermeidlich. Dies kann zu vorübergehender Geschäftseinstellung deiner Firma führen.

Vertrauen zum Anbieter ist in diesem Zusammenhang einfach wichtig.


tl;dr: Die Zukunft wird immer wolkiger, und das muss nicht schlecht sein 🙂

 

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Was umfasst eigentlich ein Shared Hosting?

Wir versuchen die Features unserer Services kurz und prägnant zu erklären, beispielsweise mit Einheiten wie Gigabyte. Leider ist ein Gigabyte eine sehr abstrakte Grösse. Ich selbst habe, ehrlich gesagt, keine wirkliche Vorstellung von einem Gigabyte. Ich weiss, dass ein Gigabyte etwa einer Milliarde Zeichen entspricht. Aber was bedeutet eine Milliarde?

Nimm einen Würfel mit Kantenlänge von einem Meter. Teile ihn dir im Kopf in kleine Würfel von einem Millimeter Kantenlänge. In jeden dieser kleinen Würfel passt nun die Kugel aus der Spitze eines Kugelschreibers (oder ein Zeichen). In den Würfel passen 1000 (Breite) mal 1000 (Länge) mal 1000 (Höhe) Kugeln – eine Milliarde! Die würden dann etwa 4 Tonnen wiegen. Unser kleinstes Hosting Angebot (Standard) hat 10 Gigabyte Webspace, was 10,000,000,000 Kugeln mit einem Gewicht von 40 Tonnen entspräche. Das grösste Paket (Speed) bietet 200 Gigabyte oder 200,000,000,000 Kugeln, die dann 800 Tonnen wiegen würden. Man bräuchte 32 LKW um die Kugeln zu transportieren.
Der Vergleich ist zwar beeindruckend, hilft mir allerdings auch nicht wirklich weiter. Ich bemerke die Einheit Gigabyte, wenn mir mein Telefon eine Nachricht anzeigt, aus der hervorgeht, dass bald kein Platz mehr zur Verfügung steht und ich keine Fotos mehr speichern kann. Gigabytes sind auch relevant beim Internet auf dem Telefon. Nach einer gewissen Menge Traffic überträgt es keine Daten mehr oder nur noch sehr langsam. Der Traffic in unseren Webhostings ist übrigens unlimitiert. Das heisst, beliebig viele Menschen können auf deine Website zugreifen. Beliebig viele Menschen! Also mehr als eine Milliarde.

Worauf ich hinaus will ist die Vielfalt, die so ein Webhosting heutzutage bietet. War vielleicht früher die reine Menge an Speicherplatz interessant, so sind es heute eher andere Fragen. Wie kompliziert oder wie einfach kann ich Software installieren und vor allem welche? Wer hilft mir, wenn ich nicht weiterkomme?

Und deswegen schreibe ich in diesem Artikel mal alles zusammen, was ich in den letzten 3 Jahren, die ich dieses Blog schreibe, so an Features in unserem mittleren Webhosting Paket (Premium) bemerkt habe. Ich vermute mal, dass es noch viel mehr Features gibt, die ich dann demnächst entdecken werde.

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Mehrere E-Mail Accounts in der OX App Suite

Jedem Webhosting Kunden steht die OX App Suite zur Verfügung. Die E-Mail App ist eine zentrale Stelle und man kann sich schnell an die schnörkelose und funktionale Oberfläche gewöhnen. Die E-Mail Adresse ist auch der Einstiegspunkt in die OX App Suite.

Ich nutze die OX App E-Mail beispielsweise für das seafolly.ch Projekt mit meiner seafolly.ch E-Mail Adresse. Ausserdem habe ich noch eine novatrend.ch E-Mail Adresse und ein paar andere projektspezifische E-Mail Adressen.

Die E-Mail App bietet die Möglichkeit mehrere E-Mail Konten zu bündeln.

E-Mail Account hinzufügen

Um einen E-Mail Account hinzuzufügen, klicken Sie einfach auf den Link E-Mail Account hinzufügen.

OX App - E-Mail
OX App – E-Mail

Es öffnet sich ein Formular. Tragen Sie dort Ihre E-Mail Adresse und Ihr Passwort ein. Die E-Mail App bindet nun den Account automatisch ein.

OX App - E-Mail - Account hinzufügen
OX App – E-Mail – Account hinzufügen

Nach der erfolgreichen Einrichtung, wird mir ein zusätzlicher E-Mail Account angezeigt, den ich ganz normal benutzen kann.

OX App - E-Mail - Mehrere Accounts
OX App – E-Mail – Mehrere Accounts

Von welchem Account wird eine neue E-Mail verschickt?

Wenn Sie in dieser Konfiguration E-Mails verschicken, ist der Sender immer das Konto, aus dem Sie die Neue E-Mail verfassen Seite aufgerufen haben. Sie haben aber auf dieser Seite noch die Möglichkeit, den Sender per Dropdown Liste zu wechseln.

OX App - E-Mail - verfassen
OX App – E-Mail – verfassen

E-Mail Account manuell hinzufügen

Falls die automatische Konfiguration nicht fehlerfrei funktioniert, sollten Sie die manuelle Variante ausprobieren. Sie können das entweder direkt über die E-Mail App, wie oben bereits beschrieben, abwickeln oder Sie klicken auf das Zahnrad Icon in der rechten, oberen Ecke und dann auf Einstellungen. In diesem Bereich können Sie alle individuellen Einstellungen verwalten und konfigurieren. Die E-Mail Accounts befinden sich unter dem Punkt Accounts für E-Mail und soziale Netzwerke.

OX App - Einstellungen - Emails und soziale Netzwerke
OX App – Einstellungen – Emails und soziale Netzwerke

Ich möchte beispielsweise eine Google E-Mail Adresse hinzufügen. Dazu klicke ich auf Account hinzufügen und manuell. Im Formular muss ich dann die entsprechen Werte manuell eintragen. Hier die Werte, die für Google Adressen notwendig sind.

  • Posteingangsserver (IMAP) – SSL erforderlich:
    • imap.gmail.com
    • Port: 993
    • SSL erforderlich: Ja
  • Postausgangsserver (SMTP) – TLS erforderlich:
    • smtp.gmail.com
    • Port: 465 oder 587
    • SSL erforderlich: Ja
    • Authentifizierung erforderlich: Ja
    • Gleiche Einstellungen wie für den Posteingangsserver verwenden
  • Vollständiger Name oder Anzeigename: [Ihr Name]
  • Konto- oder Nutzername: Ihre vollständige Gmail-Adresse (nutzername@gmail.com). Google Apps-Nutzer geben bitte nutzername@ihrebeispielurl.de ein.
  • E-Mail-Adresse: Ihre vollständige Gmail-Adresse (nutzername@gmail.com). Google Apps-Nutzer geben bitte nutzername@ihrebeispielurl.de ein.
  • Passwort: Ihr Gmail-Passwort

OX App - E-Mail - Account manuell hinzufügen
OX App – E-Mail – Account manuell hinzufügen

Was ist Unified Mail?

In den Einstellungen der E-Mail Konten können Sie die Checkbox Unified Mail für diesen Account verwenden ankreuzen.

OX App - E-Mail - Unified Mail
OX App – E-Mail – Unified Mail

Alle Accounts, bei denen diese Checkbox aktiviert ist, werden in einem gemeinsamen Posteingangsordner angezeigt. Der neue Ordner wird beim nächsten Login in die OX App erstellt.

In diesem Ordner werden alle eingehenden E-Mails gesammelt. In der Liste ist markiert, an welche E-Mail-Adresse die Nachricht adressiert wurde. Die Standard E-Mail Adresse wird mit als E-Mail vermerkt, weitere E-Mail Konten dann mit Ihrem Namen ausgeführt (hagen@novatrend.ch).

OX App - E-Mail - Unified Mail - Inbox
OX App – E-Mail – Unified Mail – Inbox

Links


tl;dr: Mit der OX App E-Mail können Sie mehrere E-Mail Accounts komfortabel verwalten