Kategorien
Automatisierung Content Management Systeme Marketing Shared Hosting

Wer diesen Beitrag liest, mag bestimmt auch jenen Beitrag

Nach dem Beitrag über Automattic erhielt ich ein paar Rückmeldungen. Viele bezogen sich auf das Jetpack-Plugin, dass ja durchaus interessante Features habe, insgesamt aber die Site verlangsamen würde, zuviel Integration mit WordPress.com habe und ob es denn freie Alternativen gäbe.

Nun steckt das Jetpack-Plugin voller Features und man kann sicher sagen, dass nichts Vergleichbares als komplette Alternative existiert.

Was es aber gibt, sind Alternativen für fast jedes einzelne Feature im Jetpack-Plugin. Die Suche danach und das anschliessende Ausprobieren sind sehr interessant. Die meisten Features in Jetpack sind aus dem Vorbild freier Alternativen entstanden und nach und nach von Automattic eingebaut worden.

Ich mache mich regelmassig auf die Suche nach Alternativen und berichte hier im Blog über meine Fortschritte. Heute geht es um das Feature Ähnliche Beiträge.

Kategorien
Marketing

Dark Patterns

Hast du schon mal versucht, dein Benutzerkonto bei einer Plattform wie Facebook, Amazon, Ebay, Microsoft, Google, Apple oder anderen zu löschen?

Vermutlich hast du den Link „Benutzerkonto löschen“ nicht sofort gefunden und eine Weile gesucht. Vielleicht hast du auch aufgegeben, weil du nicht soviel Zeit zum Suchen hattest. Das Anlegen des Benutzerkontos ging aber vermutlich sehr schnell.

Dieses Verhalten ist kein Zufall, sondern vielleicht ein Dark Pattern, ein dunkles Muster – eine Grauzone. Natürlich sollte es möglich sein das eigene Konto zu löschen. Wie einfach das bewerkstelligt werden kann, ist allerdings nicht so klar definiert.

Unter dem Begriff Dark Pattern versteht man ein Benutzer-Schnittstellen-Design, das eine Person dazu bringt, eine bestimmte Tätigkeit auszuführen, die nicht den Interessen dieser Person entspricht.

So ist es sicher irgendwie möglich das eigene Benutzerkonto zu löschen. Wenn es aber sehr lange dauert, den Bereich zu finden, in dem es gelöscht werden kann, dann gibt man vielleicht auf und löscht es eben nicht.

Kategorien
Allgemein Content Management Systeme Marketing

Download gegen E-Mail Adresse. So geht es in WordPress, Joomla und Drupal

E-Mail Marketing gilt als effektiv, wenn man es „ordentlich“ betreibt. Ordentlich ist in diesem Zusammenhang ganz einfach zu verstehen. Nerve die Menschen nicht mit deinen E-Mails und frage gefälligst vorher (!), ob du ihnen etwas zusenden darfst.

Wie aber kommt man den nun an diese interessierten Personen, denen man E-Mails mit seinen wunderbare Ideen schicken darf und die vielleicht zufriedene Kundinnen und Kunden werden?

Eine sehr gebräuchliche und für beide Seiten durchaus faire Methode ist das Anbieten einer Datei zum Download. Das kann beispielsweise ein eBook, eine PDF Datei, ein Bild, ein Musikstück, oder ein Video sein. Wer die Datei laden will, muss seine E-Mail und sein Einverständnis für die gewünschte Nutzung der E-Mail hinterlassen. Die Datei muss natürlich einen gewissen Wert für die Person, die sie herunterladen soll, haben und dieser Wert wird mit den eigenen Daten bezahlt.

Das Charmante an dieser Methode ist die Ausschaltung der Mittelsmänner. E-Mail Adressen werden nicht irgendwo gekauft oder auf dunklen Wegen „besorgt“ sondern man baut sich seinen „E-Mail Stamm“ selbst auf und entwickelt daraus Kunden.

Wie aber setzt man diese Download-Idee ganz praktisch um?

Für die drei weit verbreiteten System WordPress, Joomla und Drupal werde ich jeweils eine Variante beschreiben.