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Was ist eigentlich Markdown?

Wer Texte schreibt, benutzt oft Textverarbeitungsprogramme wie Microsoft Word oder LibreOffice. 

Wenn die Texte auf einer Website erscheinen sollen, hat man es meistens mit einem in ein Formularfeld eingebauten WYSIWYG Editor (What you see is what you get) zu tun. 

Wer eine E-Mail schreibt, muss sich ebenfalls für HTML oder „reinen“ Text entscheiden. Die meisten E-Mails werden mit einem WYSIWYG-Editor erstellt und als HTML und Textversion verschickt. 

Wenn man etwas im Web schreibt und im entsprechenden Feld kein WYSIWYG Editor zur Verfügung steht, darf man oft nur „Text“ schreiben. Das ist bei den meisten Social Networks wie Facebook, Instagram und Twitter der Fall. 

Manchmal sind in „reinen“ Textfeldern auch HTML-Tags erlaubt. Dort kann man dann den Text, so man es kann, im HTML Format eingeben. 

Wer jemals Probleme mit einer Textverarbeitungssoftware und WYSIWYG-Editoren hatte, der hebe bitte die Hand!
(Vermutlich werden, neben mir, viele gedanklich ihre Hand heben :).)

Um der Melange aus eher unübersichtlichem HTML-Text und mit zu vielen Features ausgerüsteten WYSIWYG Editoren zu entgehen, dachten sich John Gruber und Aaron Swartz die vereinfachte Auszeichnungsprache Markdown aus. 

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Immer mehr Gutenberg Blöcke

Seit gut einem Jahr ist der Gutenberg Editor der Standard Editor im Content Management System WordPress. Die WordPress Welt teilte sich anfangs in strikte Gegner und Befürworter. Ein Jahr später sieht es so aus, dass sich das Gutenberg Konzept durchgesetzt hat. War es anfangs tatsächlich „so eine Sache“ mit dem neuen Editor zu arbeiten, wurde die Qualität von Version zu Version besser. Für alle, die Gutenberg immer noch nicht kennen oder nutzen, gibt es die Gutenberg-Fibel um ihn kennenlernen. Aber auch im WordPress Plugin Verzeichnis tauchen immer mehr Plugins mit einem Bezug zu Gutenberg auf.

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Gutenberg – Erfahrungen

Seit August 2018 bietet jede WordPress Installation den Gutenberg Editor zum Ausprobieren an. Hier im Blog benutze ich ihn seit dieser Zeit. In diesem Blog Post teile ich meine Erfahrungen aus diesen ersten Monaten.

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Was umfasst eigentlich ein Shared Hosting?

Wir versuchen die Features unserer Services kurz und prägnant zu erklären, beispielsweise mit Einheiten wie Gigabyte. Leider ist ein Gigabyte eine sehr abstrakte Grösse. Ich selbst habe, ehrlich gesagt, keine wirkliche Vorstellung von einem Gigabyte. Ich weiss, dass ein Gigabyte etwa einer Milliarde Zeichen entspricht. Aber was bedeutet eine Milliarde?

Nimm einen Würfel mit Kantenlänge von einem Meter. Teile ihn dir im Kopf in kleine Würfel von einem Millimeter Kantenlänge. In jeden dieser kleinen Würfel passt nun die Kugel aus der Spitze eines Kugelschreibers (oder ein Zeichen). In den Würfel passen 1000 (Breite) mal 1000 (Länge) mal 1000 (Höhe) Kugeln – eine Milliarde! Die würden dann etwa 4 Tonnen wiegen. Unser kleinstes Hosting Angebot (Standard) hat 10 Gigabyte Webspace, was 10,000,000,000 Kugeln mit einem Gewicht von 40 Tonnen entspräche. Das grösste Paket (Speed) bietet 200 Gigabyte oder 200,000,000,000 Kugeln, die dann 800 Tonnen wiegen würden. Man bräuchte 32 LKW um die Kugeln zu transportieren.
Der Vergleich ist zwar beeindruckend, hilft mir allerdings auch nicht wirklich weiter. Ich bemerke die Einheit Gigabyte, wenn mir mein Telefon eine Nachricht anzeigt, aus der hervorgeht, dass bald kein Platz mehr zur Verfügung steht und ich keine Fotos mehr speichern kann. Gigabytes sind auch relevant beim Internet auf dem Telefon. Nach einer gewissen Menge Traffic überträgt es keine Daten mehr oder nur noch sehr langsam. Der Traffic in unseren Webhostings ist übrigens unlimitiert. Das heisst, beliebig viele Menschen können auf deine Website zugreifen. Beliebig viele Menschen! Also mehr als eine Milliarde.

Worauf ich hinaus will ist die Vielfalt, die so ein Webhosting heutzutage bietet. War vielleicht früher die reine Menge an Speicherplatz interessant, so sind es heute eher andere Fragen. Wie kompliziert oder wie einfach kann ich Software installieren und vor allem welche? Wer hilft mir, wenn ich nicht weiterkomme?

Und deswegen schreibe ich in diesem Artikel mal alles zusammen, was ich in den letzten 3 Jahren, die ich dieses Blog schreibe, so an Features in unserem mittleren Webhosting Paket (Premium) bemerkt habe. Ich vermute mal, dass es noch viel mehr Features gibt, die ich dann demnächst entdecken werde.

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Gutenberg – der neue WordPress Editor

Johannes Gutenberg gilt als der Erfinder des Buchdrucks und der Druckerpresse. Die Erfindung gilt als Grundstein für die Entwicklung einer Wissensgesellschaft und ist etwa 550 Jahre alt.
Matt Mullenweg vermisste etwas ähnliches wie die Druckerpresse in der digitalen Welt und so startete er das Projekt WordPress. WordPress ist gerade einmal 14 Jahre alt und heute das am meisten genutzte Open Source Content Management System der Welt. Es entwickelt sich trotz der Konkurrenz von Facebook schnell weiter und stellt de facto den Standard bei der Entwicklung von Websites dar. Wenn WordPress ein neues Feature einführt, hat das Auswirkungen auf die gesamte Branche. Ich denke da an automatische Updates, die Rest-API, die Möglichkeit, Inhaltstypen zu erstellen, den Theme Customizer mit einer Live Vorschau. Wenn eine große Firma wie Google ein neues Feature präsentiert, beispielsweise die Idee, mit Accelerated Mobile Pages Traffic zu reduzieren (und natürlich Werbung schneller zu laden), dann wird es in kürzester Zeit das WordPress Plugin dafür geben. Und wenig später ein verbessertes Plugin :).

Eine große Herausforderung ist nach wie vor „der Editor“, in dem der Mensch seine Gedanken aufschreibt und mit allerlei Medien anreichert. Bei der Druckerpresse von Johannes Gutenberg war die entscheidende Idee den existierenden Workflow beim Drucken von Büchern zu verändern. Das Setzen und das Drucken teilte er in zwei Arbeitsschritte auf und ermöglichte damit einem Schriftsetzer, jeden beliebigen Text durch die Verwendung von Metallbuchstaben zu „setzen“. Heute setze ich meine Buchstaben auf meiner Tastatur und anstatt metallener Lettern erhalte ich die Darstellung des Buchstabens auf dem Bildschirm.

Damals wie heute wurden Bilder in die Texte eingefügt. Wenn man beispielsweise zwei Bilder nebeneinander mit einer Bildunterschrift haben will, musste man überlegen wie man das am besten anstellt.

Momentan bearbeitet man im WordPress Editor „einen Klumpen“ HTML, also Texte mit HTML Markup. Es ist möglich Felder zu erstellen und dadurch strukturierte Texte zu erhalten, wird von „Normalusern“ aber eher selten verwendet.

Kommerzielle Services wie Medium und Wix setzen an dieser Stelle mit eigenen proprietären Lösungen an und sind sehr erfolgreich.

Der Gutenberg Editor

Seit ein paar Tagen ist nun das Plugin Gutenberg als Beta Version verfügbar. Man sollte es noch nicht auf einer produktiven Website betreiben, lokal kann man es jedoch schon mal ausprobieren.

Gutenberg Plugin
Gutenberg Plugin

Das Plugin erzeugt einen eigenen Menülink mit einem leeren Post und einem Demo Post.

Gutenberg - Menülinks
Gutenberg – Menülinks

In der Liste der Beiträge kann jeder existierende Post in Gutenberg aufgerufen werden.

Beitragsliste
Beitragsliste

„Das Neue“ am Gutenberg Editor:

Aus dem bisher üblichen großen HTML Klumpen werden viele kleine spezialisierte Blöcke. Der Unterschied ist ähnlich wie beim klassischen Buchdruck, bei dem eine komplette Seite erstellt wurde und der Idee, die einzelnen Bestandteile der Seite durch Metallbuchstaben wiederverwendbar zu machen.

Im Gutenberg Editor ist alles ein Block.

Der Text kann aus vordefinierten Blöcken, wie bei Lego, zusammengebaut werden.

Ein neuer Artikel in Gutenberg
Ein neuer Artikel in Gutenberg

Standardmäßig stehen bereits viele Blöcke zur Verfügung. Hinter jedem dieser Blöcke steckt ein Universum von Möglichkeiten. Für Links können beispielsweise Buttons verwendet werden. Tabellen werden in einem eigenen Block bearbeitet. Widgets, wie die „Neuesten Beiträge“ können per Klick eingebunden werden. Entwickler können zusätzliche Blöcke als Plugin anbieten.

Gutenberg - Blöcke
Gutenberg – Blöcke

Eine Gutenberg Beispielseite gibt es hier.

Fazit

Auch wenn es erst eine Beta Version ist, so wirkt Gutenberg bereits heute absolut faszinierend.

Links

Gutenberg

 

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