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Online-Terminvereinbarungen mit Easy!Appointments

Terminplanung ist oft ein mühseliges Geschäft, ich denke da beispielsweise an meine Zahnärztin. Um einen Termin zu vereinbaren, muss ich dort zu einer bestimmten Zeit anrufen während der das Telefon besetzt ist. Meistens habe ich eine Vorstellung, wann es bei mir passen würde und frage nach einem konkreten Datum und einer konkreten Zeit. Falls dieser Zeitpunkt nicht passt, schlägt mir eine Mitarbeiter:in Alternativen vor. Gemeinsam legen wir telefonisch einen Termin fest. Sie vermerkt den Termin in Ihrem Kalender, ich trage ihn in meinem Kalender ein, eine Bestätigung per E-Mail oder SMS erhalte ich nicht. Oft funktioniert das ähnlich bei Terminen für die Inspektion des Autos, dem Haarschnitt beim Friseur und den meisten anderen Dienstleistungen, die ich in Anspruch nehme. Falls du ebenfalls Dienstleistungen anbietest, ist der Ablauf vermutlich ähnlich.

Oft wünscht man sich als Anbieter:in und auch als Kund:in eine automatisierte Terminvergabe. Als Anbieter:in legt man die Geschäftszeiten und Dienstleistungen fest und als Kund:in wählt man aus verfügbaren Terminen aus. Wenn ausser dem Zeitpunkt keine Dinge zu klären sind, ist es für beide Seiten komfortabel und spart Zeit.

Das Open Source Programm Easy!Appointments erfüllt diesen Wunsch und automatisiert den Prozess der Terminvergabe. Es verschickt auch Terminbestätigungen per E-Mail. Aus der E-Mail lässt sich der vereinbarte Termin sehr einfach in per ICS-Datei in das eigene Kalendersystem übertragen.

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Nach dem Beitrag über Automattic erhielt ich ein paar Rückmeldungen. Viele bezogen sich auf das Jetpack-Plugin, dass ja durchaus interessante Features habe, insgesamt aber die Site verlangsamen würde, zuviel Integration mit WordPress.com habe und ob es denn freie Alternativen gäbe.

Nun steckt das Jetpack-Plugin voller Features und man kann sicher sagen, dass nichts Vergleichbares als komplette Alternative existiert.

Was es aber gibt, sind Alternativen für fast jedes einzelne Feature im Jetpack-Plugin. Die Suche danach und das anschliessende Ausprobieren sind sehr interessant. Die meisten Features in Jetpack sind aus dem Vorbild freier Alternativen entstanden und nach und nach von Automattic eingebaut worden.

Ich mache mich regelmassig auf die Suche nach Alternativen und berichte hier im Blog über meine Fortschritte. Heute geht es um das Feature Ähnliche Beiträge.

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Drupal mit Composer oder mit Ludwig?

Das Major Update von Drupal 7 auf Drupal 8 (heute 9), vor mittlerweile sechs Jahren führte zu einer Segmentierung, um nicht zu sagen Spaltung der Drupal Community.

Bis zu dieser Zeit war Drupal ein sehr beliebtes Projekt bei Site-Buildern, die Drupal als No-Code Plattform nutzten und in kürzester Zeit beeindruckende und kostengünstige Websites nur durch Konfigurationen auf der Benutzeroberfläche realisieren konnten. Viele grosse Firmen wurden auf die Drupal Rockstars und die „One man armies“ im Theming-Bereich aufmerksam und stellten auch sehr grosse, mehrsprachige Websites auf Drupal um. Damals waren die Versionen Drupal 6 und 7 aktuell und die Art und Weise, wie diese Sites konfiguriert wurden, führte bei vielen Projekten durch ganz unterschiedliche Gründe längerfristig zu Performance- und Wartungsproblemen.

Drupal 8 war, verglichen mit Drupal 7, technisch besser durchdacht und bot „klassischen“ Software-Entwicklern Möglichkeiten, einen Grossteil der UI-Konfiguriererei zu vermeiden. Konfigurationsänderungen konnten als YAML-Dateien geschrieben und als Code ausserhalb der Datenbank in Versionskontrollsystemen verwaltet werden. Diese Vorgehensweise (Composer, Drush, Git) wurde in den letzten sechs Jahren verfeinert und ist auch heute die empfohlenen Vorgehensweise bei einem Drupal Projekt.

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Monica ist ein Open Source Personal Relationship Manager

CRM ist die Abkürzung für Customer Relationship Management. Es geht dabei um Beziehungen zwischen Firmen und ihren Kunden. CRM-Systeme bieten die Möglichkeit, Interaktionen mit Kunden zu beschreiben und zu speichern. Diese gespeicherten Informationen sind die Voraussetzung dafür, dass unterschiedliche Personen innerhalb eines Unternehmens mit den gleichen Kunden kommunizieren können und immer auf dem aktuellen Stand der Kundenbeziehung sind. Je nach Konfiguration und Zielsetzung eines CRM geht es meist um Aufträge, Bestellungen, Support, den letzten Kontakt mit den Kunden und vielleicht um ein paar interne Anmerkungen („freundlicher Kunde!“). Richtig und verantwortlich verwendet ist ein CRM-System sehr hilfreich beim Kundenkontakt.

Aber wie sieht es in deinem privaten Umfeld aus? Kannst du dich an die Namen der Kinder deine Freunde erinnern? Kennst du den Hochzeitstag deines Bruders? Wann hast du das letzte Mal mit deiner Großmutter telefoniert? Worüber habt ihr gesprochen? Was wünscht sich xy zum Geburtstag?

Es gibt viele Personen, die solche Fragen beantworten können, es gibt aber leider auch sehr viele, die sich so gar nicht erinnern können und regelmässig irgendwas vergessen.

Vor ein paar Wochen hörte ich zum ersten Mal vom Projekt Monica. Monica ist ein Open Source Personal CRM. Gewissermassen ein CRM für die eigenen Bekannten.

Die Zielgruppe von Monica sind Leute, die einen Job und eine Familie haben und oft so beschäftigt sind, dass sie keine Zeit mehr haben, daran zu denken, einen Freund anzurufen, einem Neffen zum Geburtstag zu gratulieren oder jemand Besonderen nächste Woche zum Essen einzuladen. Je optimierter und „durchgetakteter“ unsere Lebensbedingungen werden, desto eher kommt es zu solchen Situationen. Nun könnte man natürlich versuchen, sich mehr Zeit für diese Dinge zu nehmen und sich einfach ein paar Notizen machen. In genau diese Richtung geht die Idee von Monica.

Monica ist kein soziales Netzwerk sondern ein privater Ort für dich, an dem du am Ende eines Tages, einer Woche einen Tagebucheintrag und ein paar Notizen über die Personen machst, mit denen du zu tun hast, über Anlässe, die du besuchen willst und Dinge, die du erledigen willst. Monica erinnert dich per E-Mail natürlich an diese Termine, Aufgaben, Geburtstage und andere Anlässe.

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Arbeitsabläufe festlegen – Workflows in Drupal 9

Nehmen wir den einfachen Fall. Auf einer Website soll ein Artikel veröffentlicht werden. Die AutorIn soll den Artikel zwar erstellen, aber nicht veröffentlichen dürfen. Die Freigabe zur Veröffentlichung soll durch eine andere Person erfolgen.
In Joomla und WordPress ist dieser einfache Fall bereits teilweise eingebaut. Die nach der Installation verfügbaren Benutzerrollen heissen in Joomla Author, Editor und Publisher, in WordPress Autor und Redakteur. Wenn diese Rollen zugeordnet werden, ist dieser einfache Fall theoretisch gelöst, allerdings nur bis zur ersten Veröffentlichung. Spätere Änderungen sind nicht vorgesehen.

Oft sind Websites, wenn man es genauer betrachtet, kleine oder grosse Plattformen innerhalb von Unternehmen, auf denen viele Personen Inhalte verwalten und die realen Arbeitsabläufe oft noch komplizierter sind als in diesem Beispiel.

Auf vielen Websites stehen auch nicht nur Artikel, sondern vielleicht Projekt- oder Produktbeschreibungen, vielleicht auch Filmrezessionen, Standorte oder ganz andere Inhalte. Solange man in einem Büro oder Gebäude sitzt, geht man daher oft einfach zur entsprechenden Person und sagt Bescheid, dass ein neuer Inhalt vorhanden ist, diskutiert ihn vielleicht gemeinsam und die Sache ist erledigt. Im Home Office geht das prinzipiell auch mittels Videochat, es kommt aber auf den Arbeitsplatz, den Umfang der Website und die Aufgaben an, ob diese Art der Zusammenarbeit gut funktioniert.

Da ich in letzter Zeit öfter nach solchen definierten Arbeitsabläufen gefragt wurde, möchte ich heute ein etwas komplexeres Beispiel vorstellen.