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Dark Patterns

Hast du schon mal versucht, dein Benutzerkonto bei einer Plattform wie Facebook, Amazon, Ebay, Microsoft, Google, Apple oder anderen zu löschen?

Vermutlich hast du den Link „Benutzerkonto löschen“ nicht sofort gefunden und eine Weile gesucht. Vielleicht hast du auch aufgegeben, weil du nicht soviel Zeit zum Suchen hattest. Das Anlegen des Benutzerkontos ging aber vermutlich sehr schnell.

Dieses Verhalten ist kein Zufall, sondern vielleicht ein Dark Pattern, ein dunkles Muster – eine Grauzone. Natürlich sollte es möglich sein das eigene Konto zu löschen. Wie einfach das bewerkstelligt werden kann, ist allerdings nicht so klar definiert.

Unter dem Begriff Dark Pattern versteht man ein Benutzer-Schnittstellen-Design, das eine Person dazu bringt, eine bestimmte Tätigkeit auszuführen, die nicht den Interessen dieser Person entspricht.

So ist es sicher irgendwie möglich das eigene Benutzerkonto zu löschen. Wenn es aber sehr lange dauert, den Bereich zu finden, in dem es gelöscht werden kann, dann gibt man vielleicht auf und löscht es eben nicht.

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Content Management Systeme Services Shared Hosting

Automattic

Das Novatrend Blog nutzt das Content-Management-System WordPress. WordPress ist Open-Source-Software, basiert auf dem LAMP-Stack, hat einen Marktanteil von 42%, bezogen auf alle existierenden Websites und einen Marktanteil von 65%, bezogen auf alle Websites, die mit einem Content-Management-System erstellt wurden (Quelle w3tech). Unter WordPress.org findest du den Quellcode, sowie 55,000 Erweiterungen für WordPress, sogenannte Plugins. Manche dieser Plugins werden von Millionen Sites genutzt. Von den acht beliebtesten Plugins bei wordpress.org werden drei von der Firma Automattic herausgegeben.

Die Firma Automattic betreibt seit 2005 unter WordPress.com einen Managed-WordPress-Service mit einem kostenlosen Einstiegsangebot auf dem Werbung angezeigt wird.

Die Open Source Software WordPress (also WordPress.org), der Service WordPress.com, sowie die Firma Automattic wurden von Matt Mullenweg gegründet.

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Automatisierung Content Management Systeme Site Builder

Drupal mit Composer oder mit Ludwig?

Das Major Update von Drupal 7 auf Drupal 8 (heute 9), vor mittlerweile sechs Jahren führte zu einer Segmentierung, um nicht zu sagen Spaltung der Drupal Community.

Bis zu dieser Zeit war Drupal ein sehr beliebtes Projekt bei Site-Buildern, die Drupal als No-Code Plattform nutzten und in kürzester Zeit beeindruckende und kostengünstige Websites nur durch Konfigurationen auf der Benutzeroberfläche realisieren konnten. Viele grosse Firmen wurden auf die Drupal Rockstars und die „One man armies“ im Theming-Bereich aufmerksam und stellten auch sehr grosse, mehrsprachige Websites auf Drupal um. Damals waren die Versionen Drupal 6 und 7 aktuell und die Art und Weise, wie diese Sites konfiguriert wurden, führte bei vielen Projekten durch ganz unterschiedliche Gründe längerfristig zu Performance- und Wartungsproblemen.

Drupal 8 war, verglichen mit Drupal 7, technisch besser durchdacht und bot „klassischen“ Software-Entwicklern Möglichkeiten, einen Grossteil der UI-Konfiguriererei zu vermeiden. Konfigurationsänderungen konnten als YAML-Dateien geschrieben und als Code ausserhalb der Datenbank in Versionskontrollsystemen verwaltet werden. Diese Vorgehensweise (Composer, Drush, Git) wurde in den letzten sechs Jahren verfeinert und ist auch heute die empfohlenen Vorgehensweise bei einem Drupal Projekt.