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Paste – Ein Platz für Quellcode- und Text-Schnipsel

Jeder kopiert hin und wieder Texte und machmal auch Quellcode in die Zwischenablage. Meistens sind das eher “flüchtige“ Daten, die an anderer Stelle wieder kopiert werden und vom nächsten Eintrag in der Zwischenablage überschrieben werden. Manchmal sind die kleinen Schnipsel aber auch etwas dauerhafter, wenn du beispielsweise Quellcode oder besagten Text an eine andere Person oder ein anderes Gerät per Link versenden willst. Wer schon mal versucht hat, Quellcode oder längere Text-Passagen per Messenger oder gar E-Mail zu versenden, weiss vermutlich, was ich meine. In diesem Beitrag beschreibe ich die Installation des PHP-Scripts Paste (https://phpaste.sourceforge.io). Paste ist eine PHP-Anwendung zum Speichern von Code, Text und mehr.

Der Code wurde ursprünglich aus dem frei verfügbarem Quellcode von pastebin.com geforkt. Pastebin wurde im Jahr 2010 ein kommerzieller Service. Im Laufe der letzten 10 Jahre wurden viele Verbesserungen vorgenommen.

Mit Paste lässt sich ein „Schnipselverzeichnis“ auf dem eigenen Webspace hosten.

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Joomla Zertifizierung – jetzt auch in der Schweiz

Im September 2020 fand in Zürich die erste Joomla! Administrator -Zertifizierung statt. Sie wurde mit einer Administrator*innen-Schulung von David Jardin kombiniert und vom Joomla! Verband Schweiz organisiert. Wir wollen hier im Blog einen Eindruck von der Joomla! Zertifizierung geben und daher ist dieser Artikel ausnahmsweise nicht nur von einem einzigen Autor, sondern auch von einigen Teilnehmern des Events gemeinsam online erstellt worden. Geschrieben haben neben mir auch Adi Heutschi, Christof Rimle, Chris Hoefliger und Patrick Weiss.

Das Joomla! Zertifizierungsprojekt ist so global aufgestellt wie die Joomla! Community selbst. Als das Zertifizierungsprojekt vor sechs Jahren startete, war die Grundidee, eine faire, relevante und nachhaltig professionelle Zertifizierung, unter Berücksichtigung der lokalen Verhältnisse zu realisieren. Das hört sich einfach an, ist aber in einer sehr globalen Open Source Community mit erheblichem Aufwand verbunden. 

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E-Commerce Infrastruktur

Auch du hast eine IDFA oder eine AAID – alle wissen das!

EA7583CD-A667-48BC-B806-42ECB2B48606 ist ein Identifier for Advertiser (IDFA) und cdda802e-fb9c-47ad-9866-0794d394c912 eine Android Advertising ID (AAID). Nach der Einrichtung deines Telefons kann jede auf diesem Telefon installierte App die Nummer auslesen und verwerten. Die Nummer identifiziert dein Telefon und damit dich! Völlig ohne Cookies oder andere Hilfsmittel ermöglicht diese Nummer das sogenannte Tracking.

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Mach doch mal etwas mit deinen Lesezeichen!

Lesezeichen, Bookmarks oder Favoriten sind benutzerbezogene Links zu Webseiten, die schnell wiedergefunden werden sollen.
Legst du auch hin und wieder Lesezeichen in deinem Browser an?
Schaust du regelmässig diese Lesezeichen durch, liest etwas nach, ordnest die Links und löschst dann auch wieder ein paar?
Du liest einen interessanten Artikel auf einer Website und willst dir den Link merken. Vielleicht willst du ihn auch nur speichern, um ihn bei Bedarf jemanden zu empfehlen? Oder du speicherst ihn als Teil einer Linksammlung für einen Artikel, den du selbst mal schreiben möchtest? Vielleicht auch nur, um den Text in Ruhe an einem anderen Ort oder Gerät zu lesen? Es gibt soviel Gründe sich einen Link zu merken.

Vermutlich geht es dir wie mir: Ich lege durchaus Lesezeichen an, oft in verschiedenen Browsern auf unterschiedlichen Geräten. Und die zahlreichen Social Media Plattformen mit ihren Möglichkeiten zur Speicherung („Twitter-Bookmarks“) verkomplizieren die Lage weiter. Ich finde die Links dann oft nicht wieder🙄 und/oder vergesse sie einfach. Wenn ich dann mal wieder in meine Lesezeichen schaue, bin ich erstaunt, was sich da teilweise an interessanten Links findet😉. Lesezeichen sind prinzipiell eine gute, einfache und bewährte Sache. Kein Algorithmus bringt sie dir durcheinander und wenn du sie nur auf deinem Gerät abspeicherst, erfährt auch niemand von deinen Links.

Einen sehr einfachen Ansatz zur besseren Nutzung von Lesezeichen verfolgt das Open Source Projekt Unmark. Die Idee dabei ist, den Lesezeichen mehr Aufmerksamkeit zu widmen und sie wie eine To-Do Liste zu behandeln. Ein Link wird in Unmark gespeichert und optional in einer Kategorie eingeordnet und mit Tags und Notizen versehen. Diese Lesezeichen werden dann als To-Do Liste dargestellt, die man mit der ihnen gebührenden Aufmerksamkeit „verarbeiten“ kann. Danach kann man die Lesezeichen „unmarken“. Die sind dann aber nicht weg, sondern landen in einem durchsuchbaren Archiv.