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Ein einfaches und elegantes Forum mit Flarum

Forensoftware existiert seit Jahrzehnten. Das „klassische“ Forum, das sich in den Neunziger Jahren entwickelte, besteht aus Kategorien, Einträgen in Kategorien und den entsprechenden Antworten darauf. Innerhalb des Forums gibt es Moderatoren um Ärger zu vermeiden und selbst aufgestellte Regeln durchzusetzen. Über die Jahre sind viele Foren zu einer „Heimat“ für ihre User geworden und so werden alle möglichen und unmöglichen Moderations- und Motivations- und Bewertungssysteme ausprobiert. Foren werden auch heute noch gern auf themenspezifischen Websites genutzt. So gibt es beispielsweise ein Forum bei joomla.de oder bei Nextcloud. Auch für italienische Motorräder gibt es Foren und natürlich für Haustechnik – man denke nur an den Thread über Grosse Haufen. Für wirklich jedes denkbare Thema gibt es Foren.

Je länger ein Forum existiert, desto mehr entwickelt es sich zu einer Community. Mittlerweile ist der Community-Aspekt oft grösser als das „Forum“ selbst, ein gemeinsames Thema ist aber immer die Basis. So eine Forum-Community benötigt mehr als blanke Technik und ein grosser Schritt in der Art und Weise, wie Foren funktionieren war das freie Discourse Projekt, das vor mehr als 5 Jahren erschien. Discourse wird gern benutzt, ist aber etwas mühselig zu installieren und zu betreuen, da es einen eigenen Server benötigt. Ich habe, ebenfalls vor fünf Jahren, schon mal darüber geschrieben (Discourse – das bessere Forum) und seitdem ist eine Menge passiert. Viele etablierte Forensysteme haben an der UI und der UX gearbeitet und sehen heute viel attraktiver aus.
Eines dieser Projekt, nämlich Flarum, möchte ich heute beschreiben.

Flarum ist in PHP geschrieben und versteht sich als Diskussions-Plattform. Es ist einfach zu benutzen und hat alles, was eine Community benötigt. Und was auch nicht ganz unerheblich ist: Es sieht einfach schön aus 🙂

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Dein papierloses Büro – ganz einfach bei Novatrend

Vom Büro ohne Papier hört und liest man seit vielen Jahren. Gerade in der jetzigen Situation, in der viele Angestellte im Home Office arbeiten, wünscht man es sich. So prinzipiell geht es darum, alle Dokumente in einem Unternehmen auf elektronischem Weg zu verwalten. Der wesentliche Vorteil liegt in der leichteren und langfristigeren Wiederauffindbarkeit von Dokumenten, beispielsweise, wenn Dokumente lange Zeit aufgrund gesetzlicher Erfordernisse aufbewahrt werden müssen und so oft erhebliche finanzielle Sanktionen vermieden werden können.

„Bevor wir DigitalDocs benutzten, haben wir Dokumente wie beispielsweise Verträge, Belege und andere wichtige Dokumente gesammelt und in Ordner abgelegt. Wir haben Schränke voll mit Ordnern. Diese Ordner benötigen viel Platz und das Suchen eines Dokuments war recht zeitaufwändig. Man hatte auf die Dokumente nur Zugriff, wenn man im Büro war. Im Büro haben wir nun einen Dokumentenscanner, jeder Mitarbeiter kann Dokumente einscannen, die dann automatisch als PDF in unser Dokumenten-Management-System (DMS), namens Teedy, gesendet werden. Teedy indexiert dann die Dokumente automatisch. Alle Texte werden per Texterkennung (OCR) aus einem eingescannten PDF herausgelesen. Anschliessend kann man nach diesen Wörtern in der Volltextsuche suchen und findet so blitzschnell jedes Dokument. Die Dokumente werden auf unserem Teedy-Server, der im Interxion Datacenter steht, gespeichert und benötigen somit keinen Platz mehr im Office. Jeder Mitarbeiter kann über eine sichere VPN Verbindung auf das DMS zugreifen. Dies erleichtert die Arbeit im Homeoffice extrem.“

Michael Brunner, Novatrend

In der Vergangenheit waren solche System meisten proprietär und teuer. Heute gibt es freie Systeme, deren Quellcode auf Open Source Software basieren, aber immer noch recht komplex in der Konfiguration und Administrierung sind. Es geht in diesem Fall ja um wichtige Dokumente und da sind Sicherheit, Verfügbarkeit und Verschlüsselung als vertrauensbildende Massnahmen unerlässlich.

Gerade weil wir uns hier bei Novatrend mittlerweile von den Vorzügen eines solchen System selbst überzeugen konnten, haben wir uns entschlossen, das System als fertig konfigurierten Dokumenten-Management System auf einem eigenen Server pro Kunde anzubieten. Dieser Server ist aus Sicherheitsgründen über das normale Internet nicht erreichbar. Der Zugriff erfolgt über eine VPN Verbindung um maximale Sicherheit auch bei der Übertragung der Daten zu gewährleisten.

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Infrastruktur Konferenzsysteme News Services

Videokonferenzen auf meet.novatrend.ch

Seit einer Woche bieten wir dir unter der URL meet.novatrend.ch eine kostenlose Möglichkeit, Videokonferenzen durchzuführen. Wir nutzen die Open Source Software Jitsi Meet. Mit Jitsi Meet lassen sichVideokonferenzen mit mehreren Teilnehmern durchführen. Für die Teilnahme an einer Videokonferenz benötigst du nur einen modernern Webbrowser oder eine Smartphone App. Wir achten deine Privatsphäre und versuchen eine gute Performance zu bieten. Was in einer Videokonferenz besprochen wird, bleibt privat.

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HumHub – Das soziale Intranet für Firmen und andere Gruppen

Viele Firmen haben Intranets, Wikis und andere Software, deren Idee es ist, die zentrale Stelle im Unternehmen zu sein, an der Informationen für Mitarbeiter veröffentlicht werden. Das ist nützlich, aber es ist oft schwer die Mitarbeiter zu motivieren solche Systeme zu nutzen. HumHub bietet eine Art soziales Intranet, frei installierbar als Open Source Software. Es bietet ein Modul zur Integration von Jitsi, dem freine Video-Konferenz-Tool. HumHub erinnert an Facebook, macht Spass zu benutzen und ist hoch konfigurierbar. Der Betreiber Von HumHub kann beispielsweise das “Freunde-System” oder die “Privat-Nachrichten“ aktivieren, oder eben nicht. In einem Webhosting bei uns ist HumHub einfach installierbar.

Installation

Für die Installation benötigst du eine Domain oder eine Subdomain. Für diese Domain musst du ein Zertifikat ausstellen. Anschließend kannst du HumHub installieren. Bei Novatrend steht dir zur Installation das Tool Softaculous Apps Installer zur Verfügung.

Domain oder Subdomain bestimmen

Wenn du eine eine Sub- oder Unterdomäne für die Installation benutzen willst, musst du sie im cPanel im Bereich Domänen Erstellen.

Subdomain anlegen

Falls du deine bereits registrierte Hauptdomain für HumHub nutzen willst, steht sie bei der Installation automatisch zur Verfügung.

Zertifikat anlegen

Du musst für die Domain ein Zertifikat ausstellen (issue a certificate). Mit Lets Encrypt geht das schnell und kostenlos, ebenfalls im cPanel im Bereich Sicherheit.

Force Redirect

Um die Benutzung von HTTPS zu erzwingen, musst du im cPanel im Bereich Domänen den Force HTTPS Redirect Schalter einschalten.

Hier kannst kannst du die Verwendung von HTTPS erzwingen

HumHub mit Softaculous installieren

Ebenfalls im cPanel findest du das Tool Softaculous. Suche nach HumHub und klicke auf den jetzt installieren Button.

Vor der eigentlichen Installation musst du angeben, unter welcher Domain HumHub installiert werden soll. Ausserdem ist es erforderlich einen Admin-Benutzer und dessen Passwort anzugeben.

Die Installation ist Sekunden später beendet.

Anmelden und registrieren

Unter der von dir verwendeten Domain ist HumHub jetzt einsatzbereit. Als Administrator kannst du dich sofort einloggen.

Als Gast musst du dich mit deiner E-Mail Adresse registrieren und erhältst dann eine E-Mail mit einem Link zur Bestätigung der Registrierung.

E-Mail nach der Registrierung

Spaces

Nach der Installation werden automatisch zwei Beispiel Benutzer angelegt und ein Welcome Space erstellt.

Der Admin legt einen Space an und zwei User kommentieren.

Ein Space ist so etwas wie eine Gruppe, ähnlich einer Facebook Gruppe. Du kannst einen Space erstellen und die Sichtbarkeit und Beitrittsregeln (Einladung, Anfrage, offen) definieren.

Space anlegen

In einen Space kann man, je nach Berechtigung, existierende Benutzer und per E-Mail einladen. Gerade die E-Mail Einladung ist sehr hilfreich für den Anfang.

Mitglieder für den Space auswählen oder per E-Mail einladen

Nach der Konfiguration ist der Space bereit!

Neuer Space

Module

HumHub kann über Module erweitert werden. Diese Module sind teilweise frei und teilweise kostenpflichtig. Module werden aus einer Liste in der Administration ausgwählt, installiert und dann aktiviert. Hier zwei Beispiele. Das Custom Pages Modul erlaubt das Erstellen von einzelnen Seiten, das Jitsi Meet Modul wird momentan gern genommen um Video Konferenzen zu organisieren.

Aus aktuellem Anlass stellt Novatrend gerade eine freie Jitsi Instanz unter der URL https://meet.novatrend.ch zur Verfügung. Diese Instanz kann sehr einfach in dein HumHub System integriert werden.

Zwei installierte und aktivierte Zusatzmodule

Produktiver Einsatz

Nach der Installation befindet sich HumHub in einem Debug Mode. Für den produktiven Einsatz muss dieser Debug Mode ausgeschaltet werden. Dazu müssen in der Datei index.php zwei Programmzeilen auskommentiert werden (siehe auch Enable Production Mode).

„Community-Management“

Ein Intranet, besonders ein soziales Intranet, benötigt jemanden, der möglichst dezent ein wenig aufpasst und an allen Ecken hilft und zuhört. Die Rolle ist so ähnlich wie ein Hausmeister in einer Schule, aber viel sensibler. Wir haben es bei HumHub tatsächlich mit einer Community zu tun. Damit sich alle wohlfühlen, sollte es einen engen Kontakt und vor allem Vertrauen zum Administrator und/oder Community-Manager geben.

Fazit

HumHub ist ein soziales Netzwerk und Intranet für Firmen, Schulen, Vereine und andere Gruppen. Das Projekt ist Open Source Software und es gibt zahlreiche Erweiterungen. Bei Bedarf gibt es professionellen Support. In deinem Webhosting bei uns ist HumHub einfach und kostenlos installier- und nutzbar.

Links

https://www.humhub.com/


tl;dr: HumHub ist ein soziales Netzwerk. Es kann selbst gehostet werden und als soziales Intranet verwendet werden.