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Joomla & Phoca

Wer jemals mit dem Content Management System Joomla zu tun hatte, hat vermutlich schon einmal von Phoca gehört. Phoca startete im Jahr 2007 mit der Entwicklung einer Fotogalerie Erweiterung für Joomla, die auch heute noch sehr beliebt ist. Neben der Phoca Gallery wurden über die Jahre viele andere nützliche Joomla Erweiterungen entwickelt, wie beispielsweise der Phoca Commander für Dateibearbeitungen auf dem Server, das Phoca Guestbook als Kontaktformular bei ausgefeiltem SPAM Schutz, Phoca Maps zur Einbindung von Karten und viele andere mehr. Um responsive Mobile First Sites zu ermöglichen, kamen auch Templates hinzu. Weil ein Bestand an Fotos oft auch eine Basis für weitere Geschäfsideen ist, kamen nach und nach ein vollständiges eCommerce System (Phoca Shop), ein Dateidownload Manager (Phoca Download) und branchenspezifische Erweiterungen wie das Phoca Restaurant Menü hinzu.

Im Gegensatz zu anderen Erweiterungsanbietern sind alle Phoca Erweiterungen frei erhältlich.

In diesem Blog Post versuche ich einen Einstieg in die „Phoca Welt“ zu beschreiben und beginne mit der Galerie.

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Wieviel CO2 erzeugt deine Website?

Die durchschnittliche Grösse einer Webseite, also die Menge an Daten, die übertragen werden muss, um diese Webseite auf einem Desktop Computer anzeigen zu können, hat sich in den letzten 4 Jahren um etwa 50% erhöht!

Wenn 50% mehr Daten übertragen werden, wird mehr Energie für diese Übertragung benötigt. Ob auch 50% mehr Energie für die Übertragung und Darstellung benötigt werden, ist nicht eindeutig geklärt. Mehr und mehr Menschen machen sich jedoch Gedanken über dieses Thema.

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Content Management Systeme Infrastruktur Wunschthema

Was ist eigentlich Postman?

Headless CMS, API Clients, Single Page Applications, unabhängige Front End Experiences und API’s überhaupt sind seit Jahren in aller Munde. Um den Buzzword Faktor etwas herauszunehmen, beschreibe ich zwei einfache Nutzungsbeispiele.

Als vor mehr als 10 Jahren viele Verlage Open Source Content Management Systeme (CMS) entdeckten um Geld und Zeit zu sparen, war es „normal“, dass Artikel auch im entsprechenden CMS erstellt wurden. Da die Inhalte aber meistens mehrfach verwertet werden sollten, wünschten sich Verlage so etwas wie ein Basissystem mit allen Artikeln/Fotos/Dateien auf das bei Bedarf von unterschiedlichen Webseiten zugegriffen werden konnte. Man nannte das damals Content Pool. So ein Content Pool war oft einfach eine weitere CMS Installation ohne Frontend oder eine Datenbank mit individuell programmiertem Backend.

Bei Produktkatalogen verhielt es sich ähnlich. Wenn eine Firma Produkte online anbietet, so ist es in jeder Hinsicht hilfreich, die Produktbeschreibungen zentral zu erstellen, zu aktualisieren und bei Bedarf darauf zuzugreifen. Auch diese Kunden wünschten sich ein Basissystem und nannten es meist Produktdatenbank. Produktdatenbanken und Content Pools liessen sich bereits damals einfach mit Drupal erstellen. Heute würde das auch mit Joomla und WordPress sehr einfach gehen.

Auch der Zugriff auf diese zentralen Instanzen war damals einfach. Jemand entwickelte eine entsprechenden Erweiterung (Joomla), ein Plugin (WordPress) oder Modul (Drupal) um zur Laufzeit Kontakt mit dieser zentralen Stelle aufzunehmen. Da die Datenbanken von Zentrale und Client meistens innerhalb eines Unternehmens lagen, „kannte“ das anfragende System die Zentrale, beziehungsweise die Zugangsdaten zu deren Datenbank. Das war der pragmatischste, schnellste und preisgünstigste Weg.

Diese „pragmatischen“ Zeiten waren allerdings schnell zu Ende, da immer komplexere Zugriffe auf Daten unterschiedlicher Quellen notwendig wurden.