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Eine lokale Entwicklungsumgebung mit Drupal VM

Wer Websites betreibt, benötigt lokale Entwicklungsumgebungen und Testsysteme. Wenn etwas auf der produktiven Website geändert oder komplett neu erstellt werden soll, ist es wichtig, die Änderungen in einer lokalen Testumgebung zu erstellen und auszuprobieren. Um den Umgang mit Software, wie beispielsweise einem Content Management System zu lernen, ist eine lokale Installation ebenfalls sehr zu empfehlen. Nun läuft die meiste Software als Serveranwendung unter dem Betriebssystem Linux, die lokalen Rechner nutzen aber überwiegend Microsoft Windows und Apple macOS. Einen separaten Linux Rechner haben eher wenige Nutzer. Mit der Software VirtualBox, die für alle gängigen Betriebssysteme zur Verfügung steht, lässt sich eine Linux Umgebung auf Windows und MacOS Rechnern einrichten. Virtualbox kann aber nicht nur eine, sondern mehrere virtuelle Umgebungen zu Verfügung stellen. Diese „virtuellen Boxen“ können bei Bedarf gestartet und genutzt werden. Natürlich lassen sich auch Windows und macOS in einer virtuellen Machine starten, meisten wird aber doch ein Linux benötigt. Da so ein Linux natürlich auch innerhalb der virtuellen Box konfiguriert werden muss, entstand eine Software, die virtuelle Maschinen verwaltet. Die heisst Vagrant. Mit Vagrant lassen sich virtuelle Maschine automatisiert bis ins kleinste Detail konfigurierbar einrichten. Ein besonders gelungenes Beispiel einer solchen virtuellen Umgebung ist die Drupal VM von Jeff Geerling.

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Das Webform Modul für Drupal 8 ist da!

Wer jemals mit Drupal zu tun hatte und ein Formular benötigte, kennt vermutlich das Webform Modul. In Drupal ist es ja so ähnlich wie in Linux. Es gibt für jedes Problem genau eine Lösung, sprich ein Modul. Wenn du eine Anforderung hast, die etwas komplexer ist, nutzt du mehrere Module, die dann miteinander kombiniert werden. Gerade Formulare sind ein sehr interessantes Thema, da die Gestaltung der Eingabefelder, die Validierung der Daten, die Darstellung der Ergebnisse und vieles andere mehr oft echte Herausforderungen darstellen.
Drupal 8 erschien im November 2015, also vor drei Jahren. Seit drei Jahren gab es kein verfügbares und stabiles Formularmodul. Als Programmierer kann man sich sein Formularmodul bei Bedarf selbst schreiben. Für alle Anderen war das teilweise ein echtes Problem.
Das Webform Modul für Drupal 7 wurde von etwa 400,000 Websites genutzt, die „halb“-fertige Version für Drupal 8 dagegen nur von knapp 50,000 Websites. Am 24.12.2018 war es nun soweit. Das Webform Modul erschien in der stable Version!

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Mehr Sicherheit für deine Daten mit der Authy App

Die einfachste Möglichkeit einen Zugang zu einem Tor zu beschränken ist ein Wächter, der ein vorher festgelegtes Passwort abfragt. Wenn das Passwort stimmt, öffnet sich das Tor, wenn nicht, bleibt es zu. Mit der Erfindung von Passworten kam aber auch die Frage auf, was man denn tut, wenn man ein Passwort vergisst. Eine bis heute durchaus anzutreffende Lösung sind Zettel unter der Tastatur oder in einer Schreibtischschublade. Im Laufe der Zeit wird so ein Zettel immer grösser und unübersichtlicher, weil man ja auch Passworte ändern muss. Der Einfachheit halber nehmen viele Nutzer dann das gleiche Passwort für unterschiedliche Dienste, was zu weiteren Risiken führt. War früher „nur“ das Problem, dass jemand den Zettel unter der Tastatur findet, so passiert es heute oft, dass Betreiber von Diensten gehackt werden und Passworte in Kombination mit E-Mail Adressen und Benutzernamen in Umlauf geraten. Password Manager ersetzen heute daher oft den Zettel unter der Tastatur und sorgen dafür, dass unterschiedliche Passworte für unterschiedliche Dienste genommen werden. Das verbessert die Lage sehr, verhindert aber kein „social hacking“, bei dem die Zugangsdaten einfach „erfragt“ werden.

Eine prinzipiell clevere Lösung für dieses Problem ist die Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA). Bei einer Anmeldung müssen beide Faktoren zusammenpassen. Typische Beispiele sind eine Bankkarte und die PIN beim Geldautomaten, ein Fingerabdruck und ein Zugangscode in Gebäuden und die Passphrase und TAN beim Online-Banking. Auch hier besteht natürlich die Möglichkeit des Betruges, es ist jedoch erheblich komplizierter, da sich der zweite Faktor auch je nach Medium schnell ändern kann.

Bei uns als Webhosting Anbieter ist die Sicherheit deines Benutzerkonto von erheblicher Bedeutung! Daher bieten wir bereits seit längerer Zeit Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) an. Mit eingerichteter 2FA wird dir bei einem Anmeldeversuch ein spezieller Code auf deinem Smartphone angezeigt, den du auf unserer Anmeldeseite eingeben musst. Der Code ist 30 Sekunden gültig und nur mit dem richtigen Code kannst du dich erfolgreich einloggen. Das hört sich kompliziert, ist aber ganz einfach und mit der Authy App existiert mittlerweile auch eine bequeme und alltagstaugliche Lösung, die du auch für andere Services nutzen kannst.

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Wie ist das eigentlich mit der Digitalisierung im Jahr 2019?

Digitalisierung ist seit Jahrzehnten in aller Munde. Es geht dabei um die Umwandlung von etwas Analogem wie einer Schallplatte in etwas Digitales, beispielsweise eine MP3 Datei oder das Negativ eines Fotos in eine Bild Datei. Das klingt normal und die meisten Menschen denken überhaupt nicht mehr darüber nach.
Aber warum will man etwas digitalisieren?
Wenn Töne und Bilder erstmal digital verfügbar sind, so kann man sie besser archivieren, durchsuchen, verteilen, bearbeiten und natürlich auch ohne Qualitätsverlust kopieren. Den Prozess der Digitalisierung gibt es schon länger. Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Muster in Webstühlen digitalisiert. Die Braille Schrift wurde 1829 erfunden, Morsezeichen 1837.
Seit etwa 50 Jahren können Daten als Ergebnis der Digitalisierung auf „praktischen“ Datenträgern gespeichert werden. Durch diese Art der Speicherung werden die Daten bei Bedarf geladen und elektronisch verarbeitet. Die Elektronische Datenverarbeitung (EDV) bestimmt daher immer mehr Bereiche des Lebens.

Vor ein paar Tagen tweetete Benjamin Grossing: