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Content Management Systeme Shared Hosting

Konfigurations-Management am Beispiel Drupal

Wer eine Website über längere Zeit betreibt, muss an dieser Website oft Änderungen und Erweiterungen vornehmen. Das gilt insbesondere für Content Management Systeme wie WordPress, Drupal und Joomla.

Die Zielgruppen dieser Systeme sind durchaus unterschiedlich. Einerseits werden sie gern von Anwendern genutzt, die die individuelle Konfiguration der Website über die Benutzeroberfläche im Browser vornehmen und nur im Notfall selbst programmieren wollen.

Andererseits werden diese Systeme auch von Web-Agenturen als Basis für Kunden-Projekte genutzt. In diesem Fall werden, neben den Konfigurationsänderungen, oft individuell programmierte Features für die Kunden der Agentur erstellt die nach dem Launch der Website supported werden müssen.

In den meisten Fällen einigt man sich zwischen Agentur und Kunde auf eine Umgebung mit einer produktiven Live-Site und mindestens einer oder auch mehreren Test-, Staging- und Entwicklungs-Websites. Auch für die kleinste Website bietet es Vorteile wenn nicht „live“ konfiguriert wird. Die Änderungen können „in Ruhe“ in einer Test-Umgebung gemacht werden und bei Gefallen in die Live-Site übertragen werden. Die „Übertragung“ ist allerdings gar nicht so einfach zu realisieren, weil die Änderungen oft viele „Kleinigkeiten“ umfassen und im schlimmsten Fall auf der Live-Site manuell nachvollzogen werden müssen. Je mehr Personen an der Entwicklung der Website arbeiten, umso wichtiger sind klare Vereinbarungen, wer an welcher Stelle und zu welcher Zeit etwas ändern darf.

Programmcode für zusätzliche Plugins, Erweiterungen, Module, Themes und Templates lässt sich gut in Versionskontrollsystemen wie Git verwalten, wie aber geht man mit Konfigurationseinstellungen um? Ich denke da an die Positionierung von Blöcken, Menüpunkte, Einstellungen in Themes, der Name der Website, die Datumsformate und vieles andere mehr.

Konfigurationen werden in LAMP-basierten Systemen gern in der Datenbank verwaltet und sind daher nicht mit gängigen Mitteln wie Git versionierbar.

In diesem Blog-Post zeige ich den Ansatz, den Drupal bei der Verwaltung von Konfigurationen verfolgt.

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Shared Hosting Webdesign

Nach der Domain kommt die Website. Es ist total einfach!

Im Blog-Post über die Registrierung und Verwaltung von Domain-Namen habe ich unter anderem beschrieben, wie Domains mit Dateiverzeichnissen verknüpft werden. Wenn du eine Domain registriert hast und sie auf ein Verzeichnis zeigen lässt, dann ist dieses Verzeichnis zunächst ja vermutlich leer. Aber in diesem Verzeichnis wird später mal deine Website liegen.

Jede Website besteht aus mindestens einer, wahrscheinlich aber sehr vielen Dateien, die untereinander verlinkt sind. Die Text-Dateien (.htm, .js, .css, .txt) enthalten HTML, CSS, JavaScript und anderen Code. Sie können mit einem Text-Editor bearbeitet werden. Ausser den Text-Dateien gibt es auch andere Dateitypen, die binäre Informationen enthalten, wie beispielsweise Fotos und Grafiken (jpg, png, gif), Musik (mp3, ogg) oder Videos (.mp4). Die Binärdateien werden auf Websites mittels HTML oder JavaScript Anweisungen angesprochen und können im Browser dargestellt werden.

Um eine Website zu erstellen, musst du prinzipiell also „nur“ alle diese Dateien erstellen und in das Verzeichnis, auf das deine Domain zeigt, kopieren. Dieses Verzeichnis nennt man übrigens Document Root – die Wurzel aller Dokumente :). Nur dort darf ein öffentlicher Zugriff auf deine Dateien stattfinden. Bei vielen Hosting-Anbietern heisst das Verzeichnis daher auch public_html oder web. Alle Dateien, die ausserhalb dieses Verzeichnisses abgelegt werden, sind unerreichbar für deine Besucher.

Dieses einfache Prinzip gilt für ALLE Websites seit etwa 25 Jahren, natürlich auch für die Websites von google.com und facebook.com.

Aus dieser doch eher einfachen Vorgehensweise hat sich mittlerweile eine Multi-Milliarden-Industrie entwickelt. Online-Handel und Plattformen verändern seit Jahren die Welt und alle Firmen, Vereine, Stiftungen und Privatleute stehen irgendwann vor der Frage:

Wie erstellte ich mir denn nun eine Website in diesem leeren Verzeichnis?

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Infrastruktur Soziale Netze Tools

Mobilizon ist eine freie Alternative zu Meetup.com und Facebook

Die Organisation von Veranstaltungen und die Verwaltung von Gruppen werden oft auf geschlossenen Plattformen wie Facebook und meetup.com organisiert. Es ist kostenlos und relativ einfach möglich. Andere Nutzer:innen dieser Plattformen können sich dann bei deiner Veranstaltung anmelden, der Gruppe beitreten und sich austauschen. Wer diese Funktionalität nicht auf einer eigenen Website anbieten kann, freut sich über das kostenlose Angebot. Das ist der positive Teil Nachricht. Die negative Botschaft ist: Die Plattformen sind erlösorientiert, nicht interoperabel und die Nutzer:in „bezahlen“ mit eigenen Daten und den Daten der Teilnehmer:innen. Mittlerweile existieren manche Veranstaltungen nur noch auf diesen proprietären Plattformen und wenn man daran teilnehmen will, muss man sich ein Benutzerkonto erstellen und damit natürlich auch die Geschäftsbedingungen und das Geschäftskonzept an sich akzeptieren.

Eine Alternative zu dieser Vorgehensweise bietet die freie, föderierte Plattform Mobilizon.

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Infrastruktur

Domain-Namen registrieren und verwalten

Wenn du eine Website erstellst, musst du dir über den Domain-Namen, unter dem diese Website später im Browser aufrufbar ist Gedanken machen. Das gilt insbesondere, wenn du eine Website planst, die längere Zeit existieren soll. Die Domain-Namen der allermeisten Firmen-Websites und Projekte sind langfristig angelegt. Ein Domain-Name besteht aus der Top-Level-Domain (z.B. .ch) und der Second-Level-Domain (z.B. novatrend). Wenn du einen Domain-Namen für deine Website registrierst, so wählt du meistens eine Kombination von Top- und Second-Level-Domain-Namen.

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Programmieren

Programmieren – wie fange ich an?

Letzte Woche habe ich versucht, eine Antwort auf die Frage „Programmieren, was ist das eigentlich?“ zu geben. In diesem Blog-Post zeige ich, wie man mit programmieren anfängt und in welche Richtung sich das entwickeln könnte.

Wenn du diesen Artikel liest, hast du Zugang zu einem Computer (PC, Mac, Linux, Raspberry Pi, Smartphone, Tablet) und eine Verbindung ins Internet. Vielleicht hast du sogar Zugang zu einem Webhosting hier bei Novatrend.

Viele Programmier-Karrieren starten mit den ganz normalen Herausforderungen des Lebens. Du gehst zur Schule, zur Arbeit, sprichst mit anderen Personen, denkst nach oder langweilst dich vielleicht. Dann hast du eine Idee!